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Trotz schwerem Herzfehler: Frau aus Essen pilgert über den Jakobsweg
© privat
Ronja Holste aus Essen ist mit schwerem Herzfehler über den Jakobsweg gepilgert.
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Trotz schwerem Herzfehler: Frau aus Essen pilgert über den Jakobsweg

Ronja Holste aus Essen hat einen schweren Herzfehler und braucht regelmäßig medizinische Unterstützung. Trotzdem hat sie sich auf den Weg gemacht und ist alleine über den Jakobsweg gepilgert.

Veröffentlicht: Freitag, 13.02.2026 14:08

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Ronja Holste aus Essen war alleine auf dem Pilgerweg

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Die 35-jährige Ronja Holste aus Essen lebt seit ihrer Geburt mit nur einer funktionierenden Herzkammer. Das ist ein schwerer Herzfehler, der nicht korrigiert werden kann. Sie muss damit leben und benötigt regelmäßig medizinische Unterstützung. Alles Körperliche ist für sie sehr anstrengend. Außerdem hat sie Herzrhythmusstörungen – im schlimmsten Fall braucht sie einen Schock, damit das Herz wieder richtig schlägt.

Ronja Holste will aber mehr sein, als ihre Krankheit. Bei einer Reise nach Portugal wächst in ihr der Wunsch, alleine über den Jakobsweg zu pilgern. Im September 2025 nimmt sie all ihren Mut zusammen und macht sich auf den Weg. Über ihre Reise spricht sie mit der Redaktion von Himmel und Essen. Im Interview erzählt sie der Moderatorin Anne Schweizer, wie viele Sorgen sie sich gemacht hat, welchen Vorurteilen sie begegnet ist und wie sie am Ende die Reise zu ihrer ganz persönlichen Reise zu sich selbst und zu Gott gemacht hat.

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Ronja Holste und Anne Schweizer
Ronja Holste über ihren Pilgerweg mit schwerem Herzfehler
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Essen: Ronja Holste hat über ihre besondere Reise ein Buch geschrieben

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12 Tage war Ronja Holste aus Essen auf dem Jakobsweg. Die Reise hat sie an die Grenzen ihrer Kräfte gebracht, aber sie auch zu sich selbst geführt. Darüber hat sie ein Buch geschrieben. "Mit nur einer Herzkammer über den Jakobsweg: Von Porto nach Santiago de Compostela". Mit dem Buch will sie sagen: Jeder hat sein Päckchen zu tragen, wir können nicht immer sehen, was jemanden beschäftigt. Sie wünscht sich deswegen, dass wir alle wieder mit mehr Mitgefühl aufeinander schauen. Und gleichzeitig will sie Mut machen und sagen, dass wir alles schaffen können, auch, wenn wir Einschränkungen in unserem Leben haben.

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