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Trockener Sommer in Essen - wenig Wasser in der Ruhr
© Anna Bartl, Radio Essen
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Trockener Sommer in Essen - wenig Wasser in der Ruhr

In Essen hat es länger nicht geregnet. Das Wasser wird langsam immer weniger. Das Wasser reicht für Trinkwasser aber weiter aus.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.07.2026 15:04

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Warum darf man kein Wasser mehr aus der Ruhr nehmen?

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In diesem Sommer ist es in Essen wieder sehr trocken. So richtig hat es zuletzt im Mai geregnet. Danach eher nicht mehr. Deshalb gibt es immer weniger Wasser in der Ruhr. Der Ruhrverband lässt täglich sechs Mal mehr Wasser aus den Talsperren im Sauerland ab als sonst. Noch gibt es aber ausreichend Wasser in den Talsperren. Aber um Wasser zu sparen, gibt der Ruhrverband nur so viel Wasser ab wie nötig. Der Wasserstand bei Hattingen liegt deshalb unter einem Meter, normal wären so um die zwei Meter. Aus der Ruhr kommt unser Trinkwasser in der Stadt. Der Ruhrverband ist deshalb gesetzlich verpflichtet immer so viel Wasser zur Verfügung zu stellen wie gebraucht wird. Damit aber auch weiterhin genügend Wasser da ist, hat jetzt die Bezirksregierung Arnsberg ein Wasserentnahmeverbot ausgesprochen. Das führt zu einer kuriosen Situation. In Steele können private Anlieger an der Ruhr noch Wasser zum Beispiel zum Gießen ihrer Gärten entnehmen, wenige Meter weiter in Bochum-Dahlhausen aber nicht mehr.

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Wo sind die Unterschiede zwischen Essen und Bochum?

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Noch ist in Essen die Entnahme von Wasser aus der Ruhr nicht verboten. Aber nur wenige Kilometer stromaufwärts in Bochum ist ab Mittwoch (15. Juli) bis Ende November die private Entnahme von Wasser aus der Ruhr verboten. Das Verbot hat die Bezirksregierung Arnsberg erlassen. Die Bezirksregierung Düsseldorf zuständig für Essen hat ein solches Verbot nicht erlassen. Deshalb gibt es diese Unterschiede. Normalerweise können auch private Gärten mit dem Wasser aus der Ruhr bewässert werden. Jetzt dürfen ab der Stadtgrenze Essen / Bochum aber nur noch Tiere getränkt werden und mit kleinen Gefäßen kann Wasser aus der Ruhr entnommen werden. Wer dagegen verstößt, muss mit Bußgeldern rechnen, so steht es in der Allgemeinverfügung der Bezirksregierung Arnsberg. Auch in anderen Regionen, zum Beispiel am Rhein, gelten bereits solche Regelungen. Der Ruhrverband muss in den letzten Jahren auf die neuen Wetterlagen und den Klimawandel reagieren und genau berechnen, wie viel Wasser durch die Ruhr fließt. Das sehen viele dann, wenn sie an der Ruhr unterwegs sind.

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