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Thyssenkrupp überlegt Zentrale in Essen zu verkaufen
© Michael Gohl / FUNKE Foto Services
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Thyssenkrupp überlegt Zentrale in Essen zu verkaufen

Thyssenkrupp in Essen braucht viel weniger Platz. Der Konzern denkt deshalb darüber nach, seine Zentrale im Westviertel zu verkaufen.

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Essen: Was passiert mit der Thyssenkrupp-Zentrale?

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Thyssenkrupp in Essen baut sich aktuell um und braucht weniger Büros. Deswegen prüft der Konzern seine Zentrale im Westviertel zu verkaufen. Der "Ruhr Tech Kampus" ist riesig: 23 Hektar groß mit 100.000 Quadratmetern Bürofläche. Das ist zu viel für die Zukunft. Deshalb prüft Thyssenkrupp verschiedene Möglichkeiten, ein Verkauf gehört dazu. Das bestätigt ein Sprecher des Konzerns auf Radio Essen-Nachfrage. Andere Firmen wie Siemens und E.ON haben in den letzten Jahren schon Büros auf dem Gelände angemietet.

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Viel weniger Jobs bei Thyssenkrupp in Essen

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Die Firmenleitung von Thyssenkrupp in Essen wird extrem verkleinert. Bis zum Jahr 2030 sollen in der Zentrale nur noch 50 Mitarbeitende in Vollzeit arbeiten. Am 30. September 2025 waren es noch rund 450 Menschen. Der Grund für den Schrumpfkurs: Viele Aufgaben werden direkt an die einzelnen Bereiche wie Stahl, Rüstung oder Materialhandel abgegeben. Diese Abteilungen werden nach und nach zu eigenen Firmen. Sie müssen dann auch nicht mehr unbedingt in Essen sitzen.

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Wie geht es für die Beschäftigten von Thyssenkrupp in Essen weiter?

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Thyssenkrupp in Essen hat mit dem Betriebsrat einen Sozialplan vereinbart. Der Konzern will möglichst vielen Mitarbeitenden helfen, woanders im Unternehmen weiterzuarbeiten, also in den neuen Firmen. Die meisten Betroffenen haben bereits eine neue Stelle oder werden eine bekommen. Der Sozialplan regelt den Umbau bis 2030. Thyssenkrupp selbst wird am Ende nur noch eine kleine Verwaltung sein, die ihre Firmen steuert.

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