
Warum waren in Essen Tauben in Containern untergebracht?
Hunderte Tauben wurden in Essen Anfang August 2025 umgesiedelt. Raus aus dem Bernetunnel, rein in mehrere Container. Die Container waren nur eine Übergangslösung. Während die Tiere dort wohnten, wurden sie geimpft, entwurmt und teilweise gegen Parasiten behandelt, heißt es von der Stadt Essen. Jetzt können sie zurück in die Freiheit. Am Samstag (28. März) werden die letzten 180 Tauben freigelassen. Fünf Tiere sind noch in privater Pflege bei Vereinsmitgliedern des Grauflügel e.V. Die ersten Tauben wurden Anfang Dezember 2025 schon freigelassen.
Bei dieser Aktion arbeiten die Stadt Essen und der Verein Grauflügel e.V. zusammen. Beide Parteien bezeichnen das Projekt als einen großen Erfolg. Die Situation für rund 1.000 Vögel aus dem Bernetunnel und rund um den Hauptbahnhof konnte deutlich verbessert werden. Die weitere Überwachung der Taubenschläge wird in Zukunft durch das Veterinäramt der Stadt Essen erfolgen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.
Was passiert jetzt in Essen im Bernetunnel?
Der Bernetunnel in Essen wurde umgebaut, die Ecken, in denen sich früher viele Tauben verkrochen haben, sind jetzt nicht mehr da. So können die Tiere nicht mehr dauerhaft in dem Tunnel leben. Ganz fertig sind die Arbeiten im Tunnel noch nicht: An der Einfahrt müssen noch zwei kleinere Schächte mit einem Netz zugemacht werden. Auch die Turbinen der Luftumwälzanlage bekommen noch Netze und die Lampen, die in der Mitte der Decke hängen, müssen noch weg. Für all diese Maßnahmen muss der Bernetunnel gesperrt werden. Das soll voraussichtlich im April passieren. Wann genau, kann die Stadt Essen noch nicht sagen.