
Ab wann sind in Essen die Grillzonen gesperrt?
Die Stadt Essen verbietet schon zum zweiten Mal das Grillen in den ausgewiesenen Grillzonen. Das Verbot gilt ab Mittwoch (12. August) bis auf weiteres. Die Wiesen in den Parks sind ausgetrocknet. Der Deutsche Wetterdienst hat für Mittwoch einen Grasland-Feuerindex von vier vorhergesagt. Das ist die zweithöchste Stufe. Durch die Funken, die bei offenem Feuer entstehen, können sich sehr schnell die trockenen Grasflächen entzünden und ausbreiten. Das würde bedeuten, dass die Flächen und Bäume rund um die Grillzonen sehr schnell abbrennen könnten. Die Stadt Essen beobachtet die Wetterlage und die Brandgefahr und will das Verbot wieder aufheben, sobald das möglich ist. Zuletzt hatte die Stadt das Grillverbot vor sechs Tagen wieder aufgehoben. Seitdem hat es aber nicht mehr geregnet und in den nächsten Tagen wird es auch wieder deutlich heißer. Die Stadt hatte zum ersten Mal Ende Juli ein Grillverbot ausgesprochen.
Was ist in Essen verboten?
In Essen ist das Grillen über Feuer, mit dem Holzkohlegrill und mit Einweggrills generell verboten. Auch alle anderen offen Feuer sind nicht erlaubt. Grillen geht nur in den ausgewiesenen Grillzonen. An allen anderen Orten, im Wald und 100 Meter vom Waldrand entfernt ist offenes Feuer immer untersagt. Die Stadt hat genaue Regeln festgelegt, wie sich alle im Wald verhalten sollen. Waldbrände entstehen häufig durch kleine Funken und können sich wegen der Trockenheit schnell ausbreiten. Das ist im Moment in vielen südlichen Ländern Europas, in Spanien, in Frankreich und in Griechenland zu sehen. Dort entstehen immer wieder große Brände. Viele Menschen verlieren dadurch ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage.
Wo steigt in Essen noch die Waldbrandgefahr?
In Essen und vor allem auch in den Wäldern des RVR rund um Essen steigt die Waldbrandgefahr weiter. Der Deutsche Wetterdienst hat inzwischen die Stufe vier ausgerufen. Das ist die zweithöchste Warnstufe. Der RVR erinnert deshalb noch einmal daran, dass Rauchen im Wald verboten ist. Offenes Feuer und Grillen sind ebenfalls nicht erlaubt. Die Hinweise auf die Gefahren gelten nicht nur im Wald sondern auch auf den Wanderparkplätzen. Hier sollten die Autos nicht auf dem trockenen Gras parken. Die Mitarbeiter des RVR haben ihr Kontrollgänge verstärkt und zusätzliche Frühwarnsysteme aktiviert. Auch die Waldbrandbereitschaft des RVR ist im Einsatz. Die Feuerwachtürme in der Haard und in der Hohen Mark sind aktuell immer besetzt. Wer Rauch sieht, sollte direkt die 112 anrufen.