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Stadt Essen investiert in mehr Sicherheit an Schulen
© Enno Siggelkow/ Radio Essen
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Stadt Essen investiert in mehr Sicherheit an Schulen

Die Schulen in Essen sollen noch sicherer werden. Nachdem bereits neue Türschlösser und einheitliche Schilder beschlossen wurden, setzt die Stadt jetzt verstärkt auf Gewaltprävention. Der Rat hat dafür am Mittwoch (9. Juli) ein weiteres Maßnahmenpaket beschlossen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 13:19

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"Sicherere Schulen in Essen": Stadt baut Präventionsmaßnahmen aus

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Die Stadt Essen baut ihr Konzept "Schule als sicherer Ort“ weiter aus. Der Rat der Stadt hat dafür am Mittwoch (8. Juli) das zweite Umsetzungspaket beschlossen. Während im ersten Schritt vor allem neue Türschlösser und Schilder für Einsatzkräfte im Mittelpunkt standen, geht es jetzt um Prävention. Hintergrund sind zunehmende Gewaltvorfälle an Schulen. Nach Angaben der Stadt werden dabei auch die tatverdächtigen Schülerinnen und Schüler immer jünger.

Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst 21 Schulen an einer Pilotphase teilnehmen. Lehrkräfte werden dafür unter anderem in den Programmen "Lions Quest“, "Fairplayer.Manual“, "Faustlos“, "Klasse 2000“ und "Eigenständig werden“ geschult. Ziel ist es, Kinder frühzeitig dabei zu unterstützen, Konflikte friedlich zu lösen, Rücksicht aufeinander zu nehmen und respektvoll miteinander umzugehen. Bis 2030 sollen alle städtischen Schulen Zugang zu den Gewaltpräventionsprogrammen erhalten. Gleichzeitig will die Stadt die Prävention sexualisierter Gewalt dauerhaft an allen Grund- und Förderschulen etablieren.

Auch die Polizei Essen setzt seit vielen Jahren auf Prävention an Schulen. Jugendkontaktbeamte besuchen regelmäßig Schulklassen und sprechen dort unter anderem über Gewalt, Mobbing, Messerkriminalität und den richtigen Umgang mit Straftaten.

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Schutz vor Gewalt und Missbrauch an Schulen in Essen

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Neben der Gewaltprävention will die Stadt auch den Schutz vor sexualisierter Gewalt stärken. Dafür finanziert sie 2026 das Theaterprogramm "Mein Körper gehört mir“ für 53 Grund- und Förderschulen mit insgesamt 139 Klassen. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Essen und der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück umgesetzt. Ziel ist es, Kinder frühzeitig zu stärken und besser vor sexualisierter Gewalt zu schützen.

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Schulen in Essen sollen Schritt für Schritt sicherer werden

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Das neue Maßnahmenpaket baut auf den bereits beschlossenen Sicherheitsmaßnahmen an den Essener Schulen auf. Im ersten Schritt hatte der Rat der Stadt unter anderem neue Türschlösser für zunächst 14 Schulen beschlossen. Sie lassen sich im Notfall von innen verschließen und von außen nur mit einem Generalschlüssel öffnen. Weitere 14 Schulen bekommen neue Schilder an den Eingängen. Sie sollen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Ernstfall die Orientierung erleichtern. Für diese Maßnahmen sind mehr als 147.000 Euro eingeplant.

Mit den jetzt vom Rat beschlossenen Präventionsprogrammen wird das Konzept "Schule als sicherer Ort“ weiter ausgebaut. Für die Pilotphase im Jahr 2026 sind bis zu 205.000 Euro vorgesehen. Darin enthalten sind die Gewaltpräventionsprogramme an 21 Schulen sowie das Theaterprojekt "Mein Körper gehört mir“ an Grund- und Förderschulen. In den Jahren 2027 und 2028 sollen die Programme auf weitere 63 Schulen ausgeweitet werden. Dafür plant die Stadt Investitionen von bis zu 467.500 Euro. Ein Teil der Kosten könnte über das Startchancen-Programm des Bundes finanziert werden.

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