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So wurde in Essen aus der Stiftskirche der Dom
© Foto: Achim Pohl | Bistum Essen
Der Essener Dom in der Innenstadt
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So wurde in Essen aus der Stiftskirche der Dom

Der Dom in Essen wurde nach und nach gebaut. Darüber sollen Besucherinnen und Besucher bald mehr erfahren. In der Domschatzkammer wird es bald ein neues Angebot geben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 11:07

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Was ist in Essen in der Domschatzkammer geplant?

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Die Münsterkirche in Essen hat eine lange Geschichte. Ursprünglich wurde sie als Stiftskirche für das Essener Frauenstift errichtet. Das Frauenstift wurde 845 gegründet. Das Münster oder der Essener Dom selbst wurden 1275 als gotische Hallenkirche aus hellem Sandstein errichtet. Teile des Doms sind aber älter und wurde schon davor gebaut.

Diese Geschichte des Essener Doms wollen die Verantwortlichen in der Domschatzkammer direkt neben dem Dom sichtbar machen. Dafür wird gerade eine neue multimediale Station geplant. Der Dom soll als 3D-Modell sichtbar werden und Besucherinnen und Besucher können einzelne Teile anklicken und sehen, wann und warum sie gebaut wurden. Auf einem Zeitstrahl lässt sich dann verfolgen, wie der Essener Dom entstanden ist.

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Wann wird in Essen der Dom so zu sehen sein?

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In Essen laufen in der Domschatzkammer gerade die Vorbereitungen für den neuen Teil der Ausstellung. Das Modell und der Zeitstrahl sollen direkt am Eingang in der Domschatzkammer platziert werden. Ende des Jahres sollen die Infotafeln und das 3D-Modell fertig sein. Die Leiterin der Domschatzkammer Andrea Wegener erzählt im Gespräch mit Radio Essen, dass bisher in der Domschatzkammer nur wenig über die Geschichte des Doms zu erfahren ist. Das wollte sie gern ändern und kam auf die Idee mit der neuen multimedialen Wand.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überlegen gerade, welche Bauabschnitte gezeigt werden sollen und welche Geschichten dazu erzählt werden. Eine Firma wird im Sommer alles herstellen. Danach muss noch ein Tischler das Gehäuse bauen, in dem Kabel und Anschlüsse versteckt werden. Insgesamt werden die Arbeiten rund 36.000 Euro kosten. 26.000 Euro bekommt die Domschatzkammer vom Landschaftsverband Rheinland.

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