
Wie geht es weiter nach dem Brand in den Seniorenwohnungen in Essen?
Nach dem Brand in Essen in den Seniorenwohnungen an der Germaniastraße haben alle Bewohnerinnen und Bewohner inzwischen eine neue feste Bleibe gefunden. Die Elisabeth-Stiftung als Vermieterin der Wohnungen hat sofort nach neuen Wohnungen für die Seniorinnen und Senioren gesucht. Zusammen mit der Stadt und weiteren Partnern haben auch alle bereits ein neues Zuhause gefunden. Es ist weiter unklar, ob und wann wieder Bewohnerinnen und Bewohner in das Haus an der Germaniastraße einziehen können. Gerade hat die Kriminalpolizei ihre Untersuchungen nach der Brandursache abgeschlossen. Der Brand ist in der Küche einer der Wohnungen ausgebrochen, haben die Kriminaltechniker festgestellt. Es ist wohl Essen auf dem Herd angebrannt und hat das Feuer ausgelöst. Bei den Löscharbeiten wurden alle 17 Wohnungen in dem Haus an der Germaniastraße in Bochold beschädigt. Gutachter müssen nun bewerten, wie es weitergeht. Dabei geht es um die Statik des Hauses und darum, ob Schadstoffe in den Wohnungen und im Haus zu finden sind.
Was ist in Essen nach dem Brand im Petershof in Kettwig passiert?
In Essen hat es im März auch in der Seniorenwohnanlage Petershof gebrannt. Hier hat die Polizei inzwischen auch die Brandursache festgestellt. Auch in der Anlage in Kettwig war der Auslöser in der Küche. Das Feuer wurde am Herd ausgelöst. Wie das genau passiert ist, lässt sich nicht mehr feststellen, sagt ein Sprecher der Polizei Essen. Im Petershof ist eine Wohnung komplett ausgebrannt. Die Bewohner sind danach zurück in ihr altes Haus gezogen. Andere Bewohnerinnen und Bewohner sind zunächst in einer Pension und in anderen Wohnungen im Seniorenheim gegenüber untergekommen. Teilweise leben sie auch immer noch im Hotel und bei Verwandten. In den Wohnungen stehen Trockengeräte damit die Feuchtigkeit aus den Wänden kommt. Im Moment sind noch sieben Wohnungen nicht bewohnbar. Außerdem laufen Bauarbeiten und das mache viel Krach, erzählt Pfarrer Sven Goldhammer im Gespräch mit Radio Essen. Auch hier waren zunächst Untersuchungen und Gutachten nötig, um zu klären, ob Schadstoffe im Haus zu finden sind. Bei den Löscharbeiten ist unter anderem Wasser durch das Treppenhaus geflossen.