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Seniorenwohnungen in Essen brennen - Großeinsatz
© Feuerwehr Essen
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Seniorenwohnungen in Essen brennen - Großeinsatz

Die Feuerwehr Essen war am Samstag (23. Mai) im Großeinsatz. Eine Wohnung stand komplett in Flammen und das Feuer hat sich weiter ausgebreitet.

Veröffentlicht: Montag, 25.05.2026 07:54

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Warn-App NINA in Essen ausgelöst - Was ist passiert?

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Am Samstagabend gegen 17.30 Uhr hat in Essen die Warn-App NINA ausgelöst. Anwohnerinnen und Anwohner in Bochold sollten Fenster und Türen geschlossen halten. Denn: An der Germaniastraße haben mehrere Seniorenwohnungen gebrannt. Schon bevor die Feuerwehrleute am Einsatzort ankamen, war viel Rauch zu sehen. Vor Ort angekommen zeigte sich dann ein dramatisches Bild. Massive Flammen schlugen aus dem Fenster einer Wohnung und griffen auf das Dach über. Sofort wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Die Feuerwehrleute holten mehrere ältere Menschen aus dem Haus und fingen an das Feuer zu löschen.

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Kräftezehrender Einsatz in Essen für die Feuerwehr

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Trotzdem konnten sich die Flammen in Essen über das Dach auf weitere Seniorenwohnungen ausbreiten. Die Einsatzkräfte mussten das Dach teilweise mit Motorsägen öffnen, um an die Glutnester zu kommen. Auch eine Drohne war im Einsatz, um die Glutnester zu finden. Der Einsatz unter Atemschutz war wegen der hohen Temperaturen besonders anstrengend. Deswegen mussten immer wieder Kräfte nachalarmiert werden, um andere abzulösen. Insgesamt waren 100 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Eine Einsatzkraft musste wegen Erschöpfung durch die Hitze und Kreislaufproblemen in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Mehrere Menschen aus Essen ins Krankenhaus gebracht

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Insgesamt wurden bei dem Einsatz in Essen fünf Personen in Krankenhäuser transportiert. 22 Personen wurden vom Rettungsdienst vor Ort untersucht. Die Seniorinnen und Senioren wurden sowohl von den Rettungskräften als auch von Angehörigen und den Mitarbeitenden des Haus Berge betreut. Das Haus Berge betreibt die Seniorenwohnungen an der Germaniastraße. Die sind erst einmal unbewohnbar, Gas und Strom wurden abgestellt.

Die Feuerwehr war mehrere Stunden lang mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt und zur Kontrolle auch in der Nacht vor Ort. Die Polizei ermittelt jetzt, wie es zu dem Brand kommen konnte.

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