
Schulklassen aus Essen können weiter kostenlos nach Berlin reisen
Geschichte nicht nur im Unterricht lernen, sondern direkt vor Ort erleben: Genau das können auch in den kommenden Jahren Schulklassen aus Essen. Die Krupp-Stiftung verlängert ihr Programm für Fahrten nach Berlin.
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Was erleben die Essener Schüler in Berlin?
Jedes Jahr können zehn Schulklassen aus Essen nach Berlin fahren. Dort besuchen sie unter anderem das Jüdische Museum und können weitere Erinnerungsorte wie die Topographie des Terrors kennenlernen. Auch Besuche der Alten Synagoge und des Hauses der Essener Geschichte gehören zum Programm. Die Fahrten sollen Schülerinnen und Schülern die deutsch-jüdische Geschichte näherbringen und sie dazu bringen, sich mit Antisemitismus, Demokratie und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Das Programm läuft bereits seit 2023. In den vergangenen drei Jahren haben sich 52 Essener Schulen beworben, 30 Klassen wurden für eine Fahrt ausgelost. Wegen der positiven Rückmeldungen von Schülern und Lehrern wird das Projekt jetzt um weitere drei Jahre verlängert.
Wie können sich Schulen aus Essen bewerben?
Ab Samstag (26. September) können sich Essener Schulklassen wieder bewerben. Mitmachen können Klassen der Jahrgangsstufen 8 bis 13. Für das Schuljahr 2027/28 werden erneut zehn Klassen ausgelost. Die Förderung übernimmt unter anderem die Hin- und Rückfahrt, bis zu drei Übernachtungen mit Verpflegung sowie Eintritte und Führungen in ausgewählten Museen und Gedenkstätten. Bewerbungsschluss ist der 19. März 2027.
Das Programm trägt den Namen Berthold Beitz. Der langjährige Vorsitzende der Krupp-Stiftung rettete während des Zweiten Weltkriegs hunderten jüdischen Menschen das Leben und wurde von Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt.
