
Wo in Essen wird der Ruhrtalradweg besser?
Die Stadt Essen will den Ruhrtalradweg an der Joseph-Breuer-Straße jetzt asphaltieren. Auf dem Teilstück zwischen der Brücke zur Brehminsel und der Gustav-Heinemann-Brücke in Werden liegt dort immer noch holpriges Kopfsteinpflaster. Dieses Teilstück der Straße wird jetzt asphaltiert und Radfahrerinnen und Radfahrer sollen in Zukunft auf der Straße fahren. Dann können Fußgängerinnen und Fußgänger den Weg an der Seite benutzen. Bisher haben Radfahrer und Fußgänger den Weg gemeinsam genutzt. Auf der Straße fahren nur selten Autos, weil die Straße eine Sackgasse ist. Da der Weg aber sehr schmal ist, kommt es dort häufig zu gefährlichen Situationen, erzählen Mütter und Radfahrerinnen bei einer Radio Essen-Umfrage.
Wann wird in Essen der Radweg neu gemacht?
Der Ruhtalradweg in Essen wird im dritten Quartal 2026 neu gemacht. Die Arbeiten sollen rund zwei Wochen dauern. Zusammen mit den Arbeiten soll auch die Fahrbahn im Bereich des Stadtbads Werden neu gemacht werden. Die Stadt schätzt, dass die Arbeiten 56.000 Euro kosten werden. Die Kosten übernimmt die Stadt. Die Stadt will so die neuen verkehrspolitischen Leitlinien von CDU und SPD umsetzen und eine Gefahrenstelle entschärfen. Gleichzeitig strebt die Stadt damit eine alltagstaugliche und pragmatische Lösung an. Zuletzt hatte es viel Streit über die Leitlinien gegeben. Das Bündnis RadEntscheid versucht mit einem Bürgerbegehren den Beschluss von CDU und SPD zu kippen. Im Rat der Stadt Essen ist das Bündnis damit aber bereits gescheitert. Die Organisatoren wollen jetzt beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen klagen.

