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Sanierung in Essen von wichtiger Brücke startet 2026
© Luftbilder, Stadt Essen
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Sanierung in Essen von wichtiger Brücke startet 2026

Die Stadt Essen will direkt in der ersten Hälfte des neuen Jahres die Gustav-Heinemann-Brücke zumindest teilweise sanieren. Die Arbeiten werden aufwändig und es wird auch Einschränkungen für den Verkehr geben.

Veröffentlicht: Samstag, 03.01.2026 09:05

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Arbeiten in Essen an wichtiger Brücke

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In Essen muss die Gustav-Heinemann-Brücke in Werden möglichst schnell saniert werden. Wie lange die Brücke noch hält, das beobachten und beurteilen zuständige Brückeningenieure schon seit Jahren. Bereits 2017 haben die Politikerinnen und Politiker im Rat der Stadt beschlossen, dass die Brücke saniert werden muss. Damit die Brücke hält, durften LKW, die schwerer als 24 Tonnen sind, nur noch über bestimmte Spuren fahren. Die Experten haben immer wieder Materialproben genommen und die Brücke vermessen. Ab 2026 wird die Brücke erst einmal saniert. Dafür werden Schubnadeln in der Brücke verankert und an der Ober- und Unterseite der Brücke miteinander verspannt. Dafür werden unter der Brücke Gerüste auf schwimmenden Arbeitsplattformen aufgestellt, das sind schwimmende Plattformen. Die Arbeiten sollen ein Jahr dauern. Es wird auch auf der Brücke gebaut. Das bedeutet, es müssen Spuren gesperrt werden. Wann und wie, darüber will die Stadt dann informieren. Klar ist, dass es dann zu noch mehr Stau rund um die Brücke kommen wird.

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Stadt Essen muss für Sanierung mehr Geld einplanen

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Die Sanierung der Gustav-Heinemann-Brücke in Essen wird auch teurer als geplant. Die Stadt rechnet mit Mehrkosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Damit kostet die Sanierung insgesamt voraussichtlich 3,264 Millionen Euro. Die Stadt hat außerdem nach dem Einsturz der Carolabrücke in Dresden noch einmal Proben nehmen lassen, um weitere Erkenntnisse zum Thema Spannrisskorrosion zu bekommen. Das hat Mehrkosten verursacht. Die geplanten aufwändigen Arbeiten, um die Brücke zu sanieren, kosten ebenfalls mehr als ursprünglich geplant. Dazu kommen insgesamt höhere Kosten für Bauarbeiten nach der Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine.

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