
Warum baut RWE aus Essen doch keine Windkraftanlagen mehr in den USA?
Der Energiekonzern RWE aus Essen baut jetzt doch keine riesigen Windkraftanalagen mehr in den USA. Eigentlich sollten die vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana entstehen, aber vor allem US-Präsident Trump ist gegen Windenergie. Er findet Windkrafträder hässlich, spricht von einem "grünen Betrug" und dem "vielleicht größten Schwindel der Geschichte". Aus dem US-Innenministerium heißt es außerdem, dass Offshore-Windenergie immer noch sehr auf ausländische Lieferketten angewiesen sei und den Energiebedarf des Landes nicht decken könne. Deswegen haben die USA rund 1,2 Milliarden Dollar geboten, wenn RWE seine Pläne aufgibt. RWE hatte schon eine Milliarde Dollar in die Pläne investiert. Da der Energiekonzern aber wahrscheinlich keine Genehmigungen mehr für die Windkraftanlagen bekommen würde, hat er zugesagt. Er will sich jetzt auf Gas-Projekte in den USA konzentrieren. In Oklahoma baut RWE außerdem einen großen Solarpark, der ab 2028 Google-Standorte mit Strom versorgen soll.