
Trockenheit und Hitze in Essen: Was genau zeigen die Auswertungen?
Der Juli war in und um Essen deutlich zu trocken und zu warm. Im Durschnitt hat es nur an sieben Tagen geregnet - und dann nicht besonders viel. Im Emscher-Gebiet etwa fielen nur 11,6 mm Regen im Mittel. Das ist noch weniger als im bisherigen Rekordjahr 2018 und damit so wenig wie noch nie seit Aufzeichnungsbeginn. Außerdem lag die Durschnitts-Lufttemperatur bei 21 Grad. Das sind 2,2 Grad über dem langjährigen Mittel. Das alles macht den Juli rund um Emscher und Lippe zum trockensten Juli seit Auswertungsbeginn 1931.
Was hilft gegen Hitze und Trockenheit in Essen?
Emschergenossenschaft und Lippeverband in Essen fordern Städte und Kreise klimaresilient zu gestalten, nach dem Schwammstadt-Prinzip. Dabei saugt die Stadt Regenwasser wie ein Schwamm auf und gibt es wieder ab, wenn es sehr heiß ist. Hier helfen unter anderem Regenrückhaltebecken, Parks und begrünte Dächer. Genug Versickerungsflächen sind wichtig, um Wasser aufzunehmen, wenn es dann mal regnet. Gerade bei Starkregen kommen völlig ausgetrocknete oder komplett bebaute Böden und die Kanalisation an ihre Grenzen, die Überflutungsgefahr steigt.