Rot-Weiss Essen reagiert auf heftige Fan-Randale

Rot-Weiss Essen reagiert auf die heftige Fan-Randale am Dienstagabend. RWE-Chef Marcus Uhlig droht mit Konsequenzen. Beim Spiel in Münster hatten sich rund 100 Fans Schlägereien geliefert.

© Radio Essen / Benedikt Kaninski

Rot-Weiss Essen verurteilt Fan-Randale

Es wurde "eine rote Linie überschritten und dem verein Rot-Weiss Essen ein Bärendienst erwiesen", sagt RWE-Chef Marcus Uhlig. In einem am Dienstagabend veröffentlichten Statement verurteilt er die Randale nach dem Spiel von RWE in Münster. Uhlig entschuldigt sich zunächst bei den Unbeteiligten, die bei den Schlägereien verletzt wurden. Darunter sind mehrere Ordner und ein Rentner. Der wurde die Treppe herunter gestoßen und liegt immer noch im Krankenhaus. Auch eine Mitarbeiterin von Rot-Weiss Essen wurde angegriffen als sie auf dem Weg vom Stadion zu ihrem Auto in eine Auseinandersetzung verwickelt wurde.

Strafen für Chaoten von Rot-Weiss Essen gefordert

Uhlig rechnet mit Ermittlungen des Fußballverbands und empfindlichen Strafen. Er will aktuell noch nicht öffentlich über Konsequenzen sprechen, stellt aber schon Stadionverbote und Vereinsausschlüsse in den Raum. "Die gestrigen Vorkommnisse sind mit den Werten von Rot-Weiss Essen unvereinbar", wird er zum Schluss zitiert. Nach dem Spiel zwischen RWE und Münster haben sich rund 100 Fans aus beiden Lagern gestern Schlägereien geliefert. Uhlig sagt, dass "auf Gästeseite" nicht nur Essener beteiligt waren.

Schlägerei mit Chaoten aus Essen fordert 30 Verletzte

Die Polizei hat zwei Beteiligte festgenommen. Außerdem wertet sie Videos aus dem Stadion und dem Umfeld aus, um weitere Beteiligte zu identifizieren. Bei den Schlägereien wurden insgesamt 30 Menschen verletzt. Das Sportliche ist angesichts der Randale in den Hintergrund gerückt: Rot-Weiss Essen hat das Spiel bei Preußen Münster mit 3:2 gewonnen.

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