Resi-Run durch Essen - Lauf für das innere Spinnennetz und gegen Schicksalsschläge

Rund 100 Laufbegeisterte starten am Sonntag (26.05.24) beim Resi-Run rund um den Baldeneysee. Gemeinsam laufen sie für den guten Zweck. Es geht nicht um Zeiten, sondern die eigene Resilienz gegen Schicksalsschläge zu stärken. Über dieses innere Spinnennetz sprechen wir mit Veranstalterin Katja Michalek.

© Radio Essen / Timm Schröder

Essen startet mit Lauf für den guten Zweck

Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder trifft Katja Michalek auf dem Spielplatz an der Grünen Mitte am Berliner Platz. Hier gibt es ein großes Kletternetz. Es steht sinnbildlich für das innere Spinnennetz, das jeder von uns in sich tragen soll, sagt Katja Michalek. Sie ist seit 2016 Trainerin und Coach im Bereich Resilienz. Den Resi-Run organisiert sie zugunsten von MS-Betroffenen und ihren Familien. Los ging alles mit sechs Läufern. In diesem Jahr sind es schon fast 100. Viel mehr sollen es aber nicht werden. Es soll weiter familiär bleiben. Unterstützt wird Katja Michalek unter anderem von ihrem Mann. Er ist an MS erkrankt.

© Radio Essen / Timm Schröder

Programm für den Resi-Run in Essen am Baldeneysee

Der Resi-Run wird immer größer. Nicht nur die Zahl steigt. Mittlerweile gibt es auch ein Rahmenprogramm. Mit dabei sind unter anderem die Sängerin Teneja und der Zauberkünstler Lukas Jung, Eröffnet wird der Lauf von Oberbürgermeister Thomas Kufen. Viel größer soll der Lauf aber nicht werden. Für Katja Michalek sind 100 bis 150 Teilnehmende das Maximum. Es soll weiter sehr persönlich und herzlich bleiben. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält ein Lauf-T-Shirt. Die Freiwillige Feuerwehr Heisingen sichert die Laufstrecke ab. Für Katja Michalek ist der Resi-Run ein Fest des Lebens, der Resilienz und der Solidarität:

„Jeder Schritt, den wir hier laufen, ist ein Schritt für diejenigen, die nicht mehr so gut laufen können."

Weitere Infos zum Resi-Run in Essen gibt es hier.

Schwitzen bei Resi-Run in Essen für den guten Zweck

Dieses Jahr gehen die Startgelder und Spenden an ein neues Projekt der DMSG. Es richtet sich an Familien von MS-Betroffenen. In Essen, Bochum und Dortmund sollen sportliche Aktivität, Information und Austausch gefördert werden. Geplant sind Standup-Paddeling, Tretbootfahren und Picknick oder ein Besuch in einem Klettergarten mit anschließendem Grillen. Das Projekt soll junge Familien, die von MS betroffen sind, miteinander in Kontakt bringen.

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