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"Psychotherapie in Gefahr" - Demo in Essen
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"Psychotherapie in Gefahr" - Demo in Essen

In Essen treffen sich am Dienstagnachmittag (12. Mai) rund 600 angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Der Grund: Seit Jahren ist die Finanzierung der Ausbildung unklar.

Veröffentlicht: Montag, 11.05.2026 12:06

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Was fordern die Demonstrierenden in Essen?

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In Essen treffen sich am Montagnachmittag (11. Mai) Nachwuchs-Psychotherapeutinnen und -therapeuten unter dem Motto "Psychotherapie in Gefahr - Weiterbildung jetzt finanzieren". Seit Jahren herrsche rund um die Finanzierung der Ausbildung Stillstand, heißt es von den Organisatoren. Dabei geht es um die neue verpflichtende fünfjährige Weiterbildung, die der Nachwuchs an das Studium dranhängen muss. Seit 2019 bleiben Fragen offen - gleichzeitig schließen Ausbildungsstandorte. Studierende warten auf Weiterbildungsplätze, Patientinnen und Patienten monatelang auf Therapieplätze. Die Demonstrierenden kritisieren auch die geplanten Honorarkürzungen. Dadurch würden Praxen und Weiterbildungsstellen zusätzlich unter Druck gesetzt und noch mehr Ausbildungsplätze wegfallen.

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Studierende in Essen sorgen sich um ihre Zukunft

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In Essen demonstrieren rund 600 Studentinnen und Studenten, wobei jedes Jahr etwa 2.500 Absolventinnen und Absolventen vor verschlossener Tür stehen, heißt es von einer Studierenden, die aktuell keine Weiterbildungsstelle findet:

"Ohne Nachwuchs wird die Versorgung abreißen - das bedeutet konkret: Wenn jetzt nicht gehandelt wird, steuern wir direkt auf einen massiven Versorgungsnotstand zu."

Denn: Währenddessen gehen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Rente und die Versorgungslücke wird größer. In der Innenstadt wollen die Demonstrierenden heute auf dieses Problem aufmerksam machen. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Hirschlandplatz, von da geht es weiter in Richtung Grüne Mitte.

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