Paket bestellt? Auf diesen Fehler solltest Du nicht hereinfallen!

Weihnachtszeit ist Paketzeit. Das wissen auch Betrüger - und wollen Euch ausnutzen, wenn Ihr Weihnachtsgeschenke online bestellt habt. Dabei nutzen sie eine fiese Masche, wir verraten Euch aber auch, was Ihr tun solltet, wenn Ihr betroffen seid.

SMS vom Paketzusteller?

Auf Links in einer SMS tippen? Keine gute Idee. Besonders nicht, wenn es sich um Kurznachrichten von Betrügern handelt, die derzeit verschickt werden. Darin wird der Anschein erweckt, dass es sich um eine Mitteilung der Post oder eines anderen Paketdienstes handelt. Der angebliche Paketbote weist den vermeintlichen Kunden darauf hin, dass eine Paketsendung von ihm nicht ausreichend frankiert auf den Weg gegangen sei. Davor warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

In der SMS sagt der Paketdienst, dass die Ware erst weiter transportiert werde, wenn das nötige Porto nachgezahlt worden sei. Wer dann neugierig auf den Link in der SMS tippt, kommt auf eine gefälschte Paket-Tracking-Seite, in der er zunächst eine frei erfundene Sendungsnummer eingeben soll, die auch in der Kurznachricht stand.

Abo-Falle und Datenklau

Dann beginnt der eigentliche Phishing-Angriff: Ein Online-Formular soll mit persönlichen Daten befüllt werden - und eine Abo-Falle haben die Betrüger auch gleich mit eingebaut. Denn wer auf den „Weiter“-Button tippt, schließt auch ein ominöses Handy-Abo ab, dass 68 Euro im Monat kosten soll. Dies ist aber nur ersichtlich, wenn man das Kleingedruckte auf der Seite liest.

Was Du jetzt tun solltest

Verträge für Bestellungen im Internet sind per Gesetz so zu gestalten, dass man ausdrücklich bestätigt, sich zu einer Zahlung zu verpflichten. Das ist nur dann der Fall, wenn der Button etwa mit „Zahlungspflichtig bestellen“ beschriftet ist, so die Experten weiter. Verbraucher, die schon in die Abo-Falle getappt sind, müssen sich auch keine Sorgen machen, denn: allein mit Antippen des „Weiter“-Buttons ist kein wirksamer Vertrag geschlossen worden, erklären die Verbraucherschützer.

Grundsätzlich sollte man in Kurznachrichten von zweifelhaften oder unbekannten Absendern nicht auf Links tippen, warnt die Verbraucherzentrale. Und auch die Angabe persönlicher Daten sollte immer gründlich überdacht werden. Sonst seien meist Spam und Missbrauch der Daten die Folge.

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