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Neues Angebot in Essen für Drogenabhängige
© Suchthilfe Essen
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Neues Angebot in Essen für Drogenabhängige

Viel zu eng ist in Essen der Platz für Drogenabhängige vor der Suchthilfe direkt in der Innenstadt. Die Stadt will jetzt einen Teil des Parkplatzes umbauen. Das sind die Pläne.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 15:00

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Neues Angebot für Drogenabhängige in Essen - wie soll dafür umgebaut werden?

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Die Suchthilfe Essen möchte einen Teil des Parkplatzes an der Hoffnungsstraße für den Aufenthalt für ihre drogenabhängigen Klienten nutzen. Dafür soll ein Sonnensegel aufgespannt werden, es sollen neue Sitzmöglichkeiten aufgebaut werden und neue Pflanzen sollen die Menschen nach außen abschirmen. Schon jetzt sitzen viele Drogenabhängige auf einer kleiner Fläche neben dem Parkplatz und warten zum Beispiel auf einen freien Platz im Drogenkonsumraum. Die Fläche ist aber sehr klein und bietet nur wenig Platz. Deshalb soll jetzt ein Teil des Parkplatzes umgestaltet werden. Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von 80.000 Euro dafür. Der Einsatz lohnt sich aber, weil so die Menschen besseren Zugang zu den Hilfsangeboten der Suchthilfe bekommen und auf lange Sicht sich ihre Lebenssituation verändern könnte. Die Suchthilfe rechnet außerdem damit, dass immer mehr Menschen Drogen konsumieren und Hilfe benötigen. So sieht die Bilanz aus dem letzten Jahr aus. Außerdem soll das neue Angebot für weniger Probleme in der Innenstadt sorgen.

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Welches Ziel hat die Stadt Essen mit dem Umbau vor der Suchthilfe?

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Die Stadt Essen hofft, dass durch das größere Platzangebot bei der Suchthilfe sich mehr Drogenabhängige dort aufhalten und Hilfe annehmen. Viele konsumieren Drogen in den Parkhäusern oder in Treppenhäusern und Hinterhöfen und sorgen so für Konflikte mit Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Gästen in der Innenstadt. Das sorgt immer wieder für Einsätze von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordnungsamtes. In der Innenstadt beklagen sich immer wieder Menschen über zu viel Müll. Das sorgt für ein schlechtes Image der Innenstadt. Die Stadt rechnet mit 80.000 Euro für den Umbau, 56.000 Euro sollen über Fördergelder finanziert werden. Die Stadt bezahlt den Rest aus eigenen Mitteln und rechnet damit, dass sie das Geld langfristig einsparen wird, weil es weniger Probleme in der Innenstadt gibt.

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