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Neue Grundsteuer in Essen - das kann teuer werden
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Neue Grundsteuer in Essen - das kann teuer werden

In Essen warten Eigentümer von Grundstücken auch dieses Jahr gespannt auf die Grundsteuerbescheide der Stadt. Die Steuerbescheide werden ab dem 13. Juli verschickt. Für viele Eigentümer wird es teurer.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 12:15

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Warum kommen in Essen die Grundsteuerbescheide so spät?

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Die Politikerinnen und Politiker in Essen haben erst in der Ratssitzung im Mai über die neue Grundsteuer entschieden. Die Stadt hat im letzten Jahr von Eigentümern von Gewerbegrundstücken eine höhere Grundsteuer verlangt als von Eigentümern mit Wohngrundstücken. Dagegen hatten einige Eigentümer von Gewerbegrundstücken am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen geklagt. Das Gericht hatte die entsprechende Satzung für die Grundsteuer in Essen erst einmal gekippt. Die Stadt hat deshalb im letzten Jahr keinen Vorschlag für die neue Satzung für die Gewerbesteuer gemacht. In diesem Jahr sollen alle Grundstückeigentümer den gleichen Hebesatz für die Grundsteuer bezahlen. Die Grundsteuer wird deshalb für einige Eigentümerinnen und Eigentümer günstiger, für viele aber teurer. Nach der Grundsteuerreform hat sich also für alle Eigentümerinnen und Eigentümer die Grundsteuer verändert. Das sorgt bei Unternehmen und Eigentümern für große Unsicherheit.

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Wie heißt die neue Grundsteuer für Mieterinnen und Mieter in Essen?

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Die Stadt Essen verschickt ab dem 13. Juli die Grundsteuerbescheide an die Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken. Auf den Bescheiden steht, bis wann sie bezahlen müssen. Die Grundsteuer wird zum 17. August für die ersten drei Quartale 2026 fällig. Das ist dann also gleich die dreifache Summe auf einmal. Genau steht das in den einzelnen Bescheiden. Wer allerdings Probleme bei der Zahlung hat, kann sich an die Finanzbuchhaltung der Stadt wenden. Dort wird jeder einzelne Fall geprüft.

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Was bedeutet in Essen die neue Grundsteuer für Mieterinnen und Mieter?

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Für Mieterinnen und Mieter in Essen bei den großen Wohnungsgesellschaften wird sich erst einmal nichts ändern. Die Wohnungsgesellschaften werden die höhere Grundsteuer erst mit der Nebenkostenabrechnung im kommenden Jahr berechnen. Das kann für viele Mieterinnen und Mieter dann aber bedeuten, dass sie Nebenkosten nachzahlen müssen. Das haben uns unter anderem die Allbau GmbH, Vonovia und Gewobau erklärt. Der Eigentümerverband Haus und Grund rät seinen Mitgliedern, die Nebenkosten schon in diesem Jahr anzupassen, um den Mietern die Nachzahlung und sich selbst Ärger zu ersparen. Auch für die Stadt kann die höhere Grundsteuer teuer werden, weil sie unter anderem Wohngeld und Sozialleistungen für Essenerinnen und Essener bezahlt. Wie viel mehr die Stadt für die höhere Grundsteuer selbst ausgeben muss, konnte uns eine Sprecherin der Stadt nicht beantworten. Dazu gibt es keine belastbaren Daten.

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