
Neuer Wald in Essen wächst weiter
In Essen-Frohnhausen wächst weiter ein neuer Wald an der Hamburger Straße. Dort wurden seit 2020 rund 4.000 Bäume und 700 Sträucher gepflanzt. Die Bäume sind inzwischen etwa zwei bis drei Meter hoch, sagt die Stadt Essen auf Radio Essen-Nachfrage.
Eigentlich sollten die ehemaligen Ballfangzäune des früheren Fußballplatzes, die seit der Bepflanzung als Schutzzäune um den neuen Wald dienen, bis Februar oder März 2026 komplett abgebaut werden. Das klappt aber nicht überall: Der Zaun im Norden und Westen ist zwar schon fast verschwunden, ein Teil im Süden bleibt jedoch vorerst stehen.
Grund dafür sind Artenschutz-Auflagen, weil dort Bäume aus dem Altbestand und junge Naturverjüngung in den Zaun hineingewachsen sind. Dieser Abschnitt kann frühestens ab Herbst 2026 entfernt werden. Auch das Tor an der Hamburger Straße bleibt bis dahin erhalten.
Der Zaun auf der Ostseite bleibt dauerhaft bestehen. Er soll den jungen Wald weiter schützen und ihn von der stark befahrenen Straße abgrenzen.
Noch kein Spaziergang möglich: So geht es im neuen Wald in Essen weiter
Noch könnt Ihr in dem neuen Wald in Essen-Frohnhausen nicht spazieren gehen. Das soll sich aber ebenfalls im Herbst 2026 ändern. Wie es danach weitergeht, steht auch schon fest: Die Emschergenossenschaft plant ab 2026/2027 die Renaturierung des angrenzenden Borbecker Mühlenbachs. Die Arbeiten sollen zwei bis drei Jahre dauern.