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Grillzone im Stadtgarten im Südviertel.
© Elke Brochhagen / Stadt Essen
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Neue Regeln in Essen für die Grillzonen

In Essen gab es immer wieder Ärger im Sommer in den Grillzonen. Anwohnerinnen und Anwohner haben sich immer wieder über Gestank und Lärm beschwert. Das soll sich ändern.

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Warum soll es in Essen neue Regeln für die Grillzonen geben?

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Wer in Essen keinen Balkon oder keine Terrasse hat, der setzt sich im Sommer gern draußen auf die Wiese und bringt auch seinen Grill mit. Das Grillen ist in Essen allerdings nur in bestimmten Grillzonen erlaubt. Das hat die Stadt Essen vor wenigen Jahren so eingeführt. In den Grillzonen gibt es Toiletten, extra Mülleimer für die Grillkohle und besonders große Abfallbehälter. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren in den Grillzonen auch regelmäßig, ob sich alle an die Regeln halten. Das klappt meistens auch, sagt die Stadt bisher auf unsere Nachfragen. Allerdings gibt es auch immer wieder Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern zum Beispiel an der Henglerstraße oder im Stadtgarten. Hier zieht der Geruch vom Grillen auf die Balkone der Anwohnerinnen und Anwohner, es bleibt oft der Müll liegen und es ist immer wieder sehr laut.

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Welche Regeln sollen in Essen in den Grillzonen gelten?

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In Essen wollen CDU und SPD jetzt neue Regeln in den Grillzonen einführen. Ein Verbot soll es noch nicht geben. Das sind die Vorschläge:

  • Die Zahl der Grills soll begrenzt werden zum Beispiel durch feste Standplätze. Das Modell soll in drei besonders belasteten Grillzonen ausprobiert werden.
  • Die Zahl der Menschen, die zusammen Grillen, soll ebenfalls begrenzt werden.
  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt sollen das regelmäßig kontrollieren.
  • Das außerhalb der Grillzonen geltende Grillverbot soll konsequenter kontrolliert werden.
  • Die Grillplätze in den Grillzonen werden kostenpflichtig und die Stadt soll ein Buchungssystem einführen, mit dem nur Essenerinnen und Essener einen Grillplatz buchen können. So soll der Grilltourismus aus anderen Städten verhindert werden. In vielen Städten ist das Grillen im öffentlichen Raum verboten.

Die AfD stellt in der Ratssitzung den Antrag, dass die Stadt das Grillen im gesamten Stadtgebiet verbieten soll. Die Grillzone an der Henglerstraße soll mit sofortiger Wirkung aufgehoben werden.

In der Sitzung des Rates der Stadt Essen wird dieser Vorschlag im September zunächst vorgestellt. Danach wollen die Politikerinnen und Politiker in den Bezirksvertretungen und anderen Gremien darüber diskutieren. Eine Entscheidung soll es in der Ratssitzung im Oktober geben.

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