
Wer ist in Essen der neue Intendant am Aalto?
Der neue Intendant in Essen wird Peter Theiler. Er hat schon am Musiktheater Gelsenkirchen gearbeitet und kennt sich im Ruhrgebiet aus. Der gebürtige Schweizer hat lange Erfahrung als Intendant in Europa. Zuletzt war er an der Sächsischen Staatsoper in Dresden, davor hat er das Staatstheater Nürnberg geleitet. Er ist ein sehr erfahrener Theaterleiter. Eigentlich ist er 2024 in den Ruhestand gegangen, übernimmt aber jetzt eine Spielzeit in Essen. Seine langjährige Erfahrung kommt ihm zugute, denn er hat nicht viel Zeit die Spielzeit vorzubereiten. Peter Theiler startet bereits im April mit der Arbeit am Aalto und gestaltet den Spielplan für Oper und für die Sinfoniekonzerte für die Saison 2027/28. Die Dresdener Staatsoper hat er mit einer durchschnittlichen Besucherauslastung von 92 Prozent an seine Nachfolgerin übergeben. Er steht also für ein Programm, das viele Gäste in die Oper und in die Konzerte lockt.
Warum kommt der neue Intendant nur für eine Spielzeit nach Essen?
Der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie der Stadt Essen (TuP) hat sich nach der Kommunalwahl im letzten Jahr erst spät zusammen gefunden. Die aktuelle Intendantin Dr. Merle Fahrenholz verlässt das Theater zum Ende der Spielzeit 2026/27. Es musste also zunächst einmal ein Ersatz gefunden werden. Der Aufsichtsrat sucht parallel weiter nach einem neuen Intendanten oder einer Intendantin, die ab der Saison 2028/29 die Leitung im Aalto übernimmt. Damit genug Zeit für die Vorbereitungen bleibt, hat die Stadt sich für die Zwischenlösung entschieden. Je erfolgreicher ein Intendant oder eine Intendantin das Programm gestaltet, desto mehr Einnahmen kommen rein und der Theaterbetrieb wird für die Stadt wirtschaftlicher. Für die aktuelle Spielzeit kommen 66 Millionen Euro aus dem Haushalt der Stadt für den Betrieb am Aalto, der Philharmonie und im Grillo.