
Sportverein in Essen distanziert sich von Gewalttat
In Essen-Überruhr herrscht weiter Aufregung und Bestürzung. Am Wochenende wurde auf der Straße Nockwinkel ein 30 Jahre alter Mann tot geprügelt. Er ist im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. An der Tat beteiligt gewesen sein soll auch ein wichtiges Mitglied vom Sportverein 1920 Teutonia Überruhr. Deswegen hat sich der Verein in einem Statement auf seiner Internetseite jetzt klar von jeglicher Gewalt und dieser Gewalttat im Speziellen distanziert.
"Wir als Sportverein leben gesellschaftliche Verantwortung und vertreten diese Werte auch nach außen. Im Idealfall sind diese Werte Leitplanken für unsere Mitglieder - auf das Handeln von Privatpersonen haben wir leider keinen Einfluss."
In Gedanken sei der Verein bei der Familie und den Freunden des Opfers.
Polizei Essen sucht nach Motiv
Nach der Tat wurde eine Mordkommission eingerichtet. Auch, wenn ein Tatverdächtiger bereits in U-Haft sitzt, hat die Polizei noch offene Fragen. Warum kam es am Wochenende zu der Auseinandersetzung? Wie kam es am Ende zu der schweren, tödlichen Verletzung? Was war das Motiv des mutmaßlichen Täters und wie ist die Tat abgelaufen? Antworten darauf sollen weitere Ermittlungen bringen. Die Polizei muss jetzt weitere Spuren auswerten und Beteiligte und Zeugen befragen, heißt es auf Radio Essen Nachfrage.