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Ärger in Essen wegen Grillzonen geht weiter
© André Hirtz / FUNKE Foto Services
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Ärger in Essen wegen Grillzonen geht weiter

Neuer Anlauf in Essen um Ärger rund um Grillzone zu beenden. Eine Grillzone soll jetzt komplett verschwinden. Das sind die Gründe.

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Warum soll in Essen die Grillzone im Nordpark verschwinden?

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Über die Grillzone in Essen im Nordpark wird schon länger diskutiert. Jetzt wollen die Politikerinnen und Politiker in der Bezirksvertretung am Dienstag (29. September) entscheiden, dass die Grillzone aufgegeben wird. Die Grillzone im Nordpark gehört zu den ersten Grillzonen, die die Stadt eingerichtet hat. Die Stadt wollte dafür sorgen, dass die Menschen nur noch an bestimmten Orten ihren Grill aufstellen und nutzen. An anderen Stellen wurde das Grillen verboten.

Im Nordpark gab es allerdings immer wieder Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner aus der benachbarten AWO-Seniorenwohnanlage, dem Anneliese-Brost-Zentrum. Dort leben Menschen, die gesundheitliche Probleme haben und denen der Rauch, der beim Grillen entsteht, schadet.

2025 wurde die Grillzone im Nordpark deswegen schon verkleinert. Es kamen aber trotzdem immer noch zu viele Anwohnerinnen und Anwohner und haben ihren Grill dort aufgebaut. Rauch und Lärm wurden nicht weniger.

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Was soll in Essen in den anderen Grillzonen passieren?

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In Essen wird insgesamt über die Grillzonen diskutiert. Auch an der Henglerstraße beschweren sich Anwohnerinnen und Anwohner regelmäßig über den Rauch, den Lärm und den Müll, der liegen bleibt. Diese Grillzonen werden aber deutlich öfter gereinigt und die großen Müllbehälter werden öfter geleert. Trotzdem gibt es von Anwohnerinnen und Anwohnern, die direkt daneben wohnen, im Sommer deutlich mehr Beschwerden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren in den Grillzonen regelmäßig. Im Rat der Stadt Essen haben CDU und SPD jetzt einen Vorschlag gemacht, was die Stadt in den Grillzonen ändern soll. Über den Vorschlag wird gerade in den Gremien diskutiert. Danach soll im Oktober darüber abgestimmt werden. Die Stadtverwaltung muss bis zum nächsten Frühjahr Vorschläge machen, dass zum Beispiel in den Grillzonen nur noch feste Plätze gebucht werden können und diese sollen in Zukunft dann auch Geld kosten. Die Grillzonen sollen dann auch nur noch Menschen aus Essen nutzen können. So soll ein sogenannter Grilltourismus verhindert werden.

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