
Wie viele Kitas in Essen werden länger aufmachen?
In Essen werden im kommenden Kita-Jahr 2026/27 insgesamt 126 Kitas länger als 47 Stunden in der Woche aufmachen. Das sind drei Einrichtungen mehr als noch im letzten Jahr. 25 Kitas werden außerdem nicht mehr als 15 Tage im Kita-Jahr schließen. Eltern stellt es immer wieder vor Herausforderungen, wenn die Kita im Sommer drei Wochen zumacht. Manche müssen dann fast ihren kompletten Urlaub nehmen, damit sie ihr Kind betreuen können. Das Jugendamt der Stadt Essen bekommt für die längeren Öffnungszeiten Geld vom Land. Insgesamt sind das im nächsten Kita-Jahr 2,59 Millionen Euro. Die Stadt muss noch ein Viertel oben drauf legen, also 517.000 Euro. Das Geld geht an die einzelnen Träger der Kitas, damit sie mehr Personal für die Betreuung der Kinder bezahlen können.
Inzwischen gibt es in Essen in einigen Kitas sogar freie Plätze. Die Stadt baut aber trotzdem das Angebot weiter aus, weil die Lage je nach Stadtteil unterschiedlich ist.
Längere Öffnungszeiten: Welche Möglichkeiten haben Tageseltern in Essen?
Auch Tageseltern in Essen können längere Öffnungszeiten anbieten, wenn Eltern zum Beispiel lange Wege zur Arbeit haben oder in Schichten arbeiten. Hier geht die Stadt davon aus, dass das rund 10.000 Euro kosten wird. Der Tagespflegesatz pro Kind erhöht sich dann um 25 Prozent, wenn Kinder zum Beispiel morgens schon ab 6 Uhr in die Tagespflege gebracht und abends bis 22 Uhr abgeholt werden können.
Wie geht es in Essen in den Familienzentren weiter?
In Essen werden zwei Kitas als Familienzentren neu zertifiziert. Das sind im Ostviertel die Kita Gustav-Hicking-Straße 27a und in Holsterhausen die Kita an der Windmühlenstraße 14. Die Kita an der Hundebrinkstraße 35 in Altenessen-Süd ist kein Familienzentrum mehr, weil die Kita einen neuen Träger hat. Insgesamt gibt es in Essen 114 Förderpakete für Familienzentren. Ein Familienzentrum bekommt vom Land pro Kita-Jahr einen Zuschuss in Höhe von 25.268 Euro. In den Familienzentren können sich Eltern Hilfe holen und hier kümmern sich die Verantwortlichen vor allem um Angebote für Kinder und Eltern, um sie für die Zukunft fit zu machen. Dazu gehören Bildungsangebote und Hilfe beim Lernen von Sprachen.