
Marktplatz in Essen wird umgestaltet - weniger Parkplätze, mehr Grün
In Essen soll der Marktplatz in Überruhr umgestaltet werden. Die Pläne sind jetzt konkret und sollen bald umgesetzt werden. Es gibt mehr Bäume und Grün, dafür aber weniger Parkplätze.
Veröffentlicht: Samstag, 17.01.2026 10:55
Was wird sich in Essen auf dem Marktplatz alles verändern?
Die Stadt Essen will zwei Marktplätze neu gestalten. Das sind der Giebelplatz auf der Margarethenhöhe und der Marktplatz in Überruhr-Hinsel. Die Pläne in Hinsel werden jetzt konkret. Im Moment ist der Platz einfach nur eine Asphaltfläche mit nur noch angedeuteten Linien für Parkplätze. Rund 70 Autofahrerinnen und Autofahrer finden hier einen Parkplatz. Zweimal in der Woche sind sechs Marktstände auf dem Platz, dann ist dort Parken verboten. Insgesamt stehen neun Bäume am Rand des Platzes. Ein junger Baum ist aber nicht mehr sicher und muss gefällt werden, sagen die Experten. Die anderen Bäume sollen alle stehen bleiben, und die Baumbeete drumherum werden vergrößert. Außerdem sollen zehn neue Bäume gepflanzt werden. Auf dem Platz ist es im Sommer immer sehr warm. Die neuen Bäume sollen mehr Schatten spenden, damit es kühler wird.
Wie viele Parkplätze bleiben in Essen noch auf dem Marktplatz übrig?
In Essen gibt es auf dem Marktplatz in Überruhr-Hinsel im Moment noch rund 70 Parkplätze. Wenn der Platz umgestaltet wird, bleiben nach den aktuellen Plänen noch 45 Parkplätze übrig. Die Stadt will den Asphalt entfernen und einen neuen hellen Bodenbelag verlegen. Die Parkplätze werden mit Steinen und Rasenfugen gestaltet. Neben den neuen Bäumen werden auch breite Grünstreifen den Platz besser aufteilen und schöner machen. Der Platz ist leicht abschüssig, und am unteren Ende soll eine Mulde entstehen, in die das Regenwasser fließen kann. Knapp 1.000 Quadratmeter Fläche werden auf dem Marktplatz bald mit Grün bewachsen sein. Die Markthändler haben aber weiter genügend Platz für die Stände, und der Markt wird weiter stattfinden. Auf dem Platz soll es dann auch weitere Veranstaltungen geben. Der Umbau kostet voraussichtlich 1,05 Millionen Euro. Das Geld kommt zum großen Teil aus Fördergeldern des Bundes. Die Politikerinnen und Politiker sollen am Dienstag in der Bezirksvertretung darüber beraten. Die Stadt soll die Pläne dann weiter konkretisieren.