
Sperrung auf der Essener Straße endlich weg
Am Donnerstag (15. Januar) wurde in Essen die Sperrung der Essener Straße in Höhe Herbertshof endlich aufgehoben. Die Baken sind weg. Die Straße ist noch etwas schmutzig, aber befahrbar. Mehr als vier Jahre lang standen dort die Absperrbaken. Immer wieder sorgte das für Staus im Berufsverkehr. Der Grund waren die Häuser direkt an der Straße. Die Häuser waren abbruchreif. Die Besitzer haben sich aber nicht darum gekümmert. Teile der Fassade drohten auf den Gehweg und die Fahrbahn zu fallen. Fußgängerinnen und Fußgänger haben immer wieder gespannt nach oben gesehen und sich gefragt, was passiert. Deshalb hatte die Stadt zur Sicherheit eine Spur in Richtung Norden gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger mussten vor der Sperrung über die Straße und danach wieder zurück. Autofahrerinnen und Autofahrer haben die Sperrung manchmal erst spät gesehen und haben dann schnell noch die Spur gewechselt.
Was soll an der Essener Straße gebaut werden?
Die Stadt Essen hatte schon im August angekündigt, dass die Sperrung aufgehoben wird. Die Baken blieben aber weiter stehen. Auf dem Gelände lag noch Müll, der weggeräumt werden musste. Die Stadt hat die Häuser im Sommer abreißen lassen. Vorher hatte sie die Stadt nach langen Verhandlungen gekauft. Der Abriss dauerte dann bis zum Spätsommer. Danach blieb es wieder eine Weile ruhig auf der Fläche. Jetzt will die Stadt die Fläche neu bebauen. Dort soll eine neue Rettungswache gebaut werden. Die Grundstückverwaltung Essen (GVE) hat bereits eine Bauvoranfrage gestellt. Wenn alle Fragen geklärt sind, wird es einen Planungsbeschluss in den entsprechenden Gremien geben. Erst danach kann ein Bauantrag gestellt und die neue Wache gebaut werden. Im Moment ist die Rettungswache noch im ehemaligen St. Vincenz-Krankenhaus gegenüber untergebracht.