
Ruhrallee in Essen als Testgebiet ausgewählt
Seit Oktober stehen an verschiedenen Stellen bei uns in der Stadt die neuen digitalen Verkehrstafeln. Ab Montag (19. Januar) startet der Testbetrieb. Dafür hat sich die Stadt die Kreuzung an der Ruhrallee, Wuppertaler Straße und der Westfalenstraße ausgesucht (Höhe Konrad-Adenauer-Brücke). Sechs Wochen lang werden Umweltsensoren, Kamerasysteme, die Ampelanlagen und die Tafeln an sich getestet. Die Tafeln sollen flexibel den Verkehr steuern, Busverspätungen, Baustellen und Umweltbelastungen anzeigen. Während des Tests kann es zu Verkehrseinschränkungen kommen. Ab dem 1. März gehen die Tafeln in den Regelbetrieb.
Wo in Essen stehen die anderen Tafeln?
Neben der Ruhrallee gibt es noch sieben weitere Standorte für die neuen digitalen Verkehrstafeln.
- Bottroper Straße, Höhe Cathostraße
- Gladbecker Straße, Höhe Johanniskirchstraße
- Gladbecker Straße, Höhe Grillostraße
- Grillostraße, Höhe Victoria-Mathias-Straße
- Hans-Böckler-Straße, Höhe Pferdebahnstraße
- Katzenbruchstraße, Höhe Am Kreuz
- Segerothstraße, Höhe Niederstraße
Die Tafeln wurden im Rahmen des Projekts "Connected Mobility" (COMO) aufgestellt. Mit dem Projekt will die Stadt den Verkehr in Essen besser regeln und die Abgase in der Stadt reduzieren. Dafür wird auch künstliche Intelligenz eingesetzt. Auch der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel soll damit vorangetrieben werden.
Wo kann man sich beschweren, wenn was nicht klappt?
Die Stadt Essen hat für den Testbetrieb der digitalen Verkehrstafeln eine E-Mailadresse eingerichtet. Darüber können sich Essenerinnen und Essener mit Fragen, Hinweisen und Anregungen zum Projekt COMO melden.