
Wer kann sich die teuren Luxuswohnungen in Essen leisten?
In Essen kostet eine Eigentumswohnung nur sehr selten mehr als eine Million Euro. Im neu gebauten Bredeney Park ist das jedoch anders: Viele Wohnungen liegen deutlich über dieser Grenze. Am Samstag (7. März) fand ein Besichtigungstermin für potenzielle Käufer am „Weg zur Platte“ in Bredeney statt – der teuersten Straße in Essen. Das größte und schönste Grundstück gehörte früher Berthold Beitz, dem Generalbevollmächtigten des Krupp-Konzerns, dem letzten Ruhrbaron. Dort, wo früher seine Villa stand, sind mittlerweile 47 Luxuswohnungen entstanden.
Die meisten Wohnungen sind bereits verkauft oder reserviert, aber ein gutes Dutzend ist wohl noch verfügbar. Bis auf wenige Ausnahmen kamen vor allem ältere Interessenten zur Besichtigung, um sich eine der Musterwohnungen anzusehen, berichtet Radio Essen-Stadtreporter Kostas Mitsalis. Der Grund dürfte vor allem der Preis sein: Für 165 Quadratmeter müssen Käufer etwas mehr als 1,2 Millionen Euro bezahlen.
Aussicht über Essen kostet 2,3 Millionen Euro
Wer in Essen vom Balkon aus auf den Baldeneysee blicken möchte, muss tief in die Tasche greifen – das wird beim Blick auf die Preise der Wohnungen deutlich. Im September ziehen die ersten Eigentümer in die teuren Wohnungen ein und können dann mit Blick auf den Baldeneysee aufwachen. Den freien Ausblick genießen jedoch nur die obersten Etagen.
Wer hier wohnen möchte, muss aber entsprechend zahlen: Ein Loft mit 233 Quadratmetern kostet knapp über 2,3 Millionen Euro. Die Wohnungen darunter sind etwas günstiger. Für 165 Quadratmeter im Erdgeschoss verlangt die Immobilienfirma BÖCKER mehr als 1,2 Millionen Euro. Die kleinsten Wohnungen im Bredeney Park haben 103 Quadratmeter und kosten 735.000 Euro.

