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Landesweiter Warnstreik - Auch Essen betroffen
© Kostas Mitsalis / Radio Essen
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Landesweiter Warnstreik - Auch Essen betroffen

Die Warnstreiks im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen gehen weiter - auch bei uns in Essen. Am Dienstag (10. Februar) ruft die Gewerkschaft ver.di erneut zum landesweiten Warnstreik auf.

Veröffentlicht: Montag, 09.02.2026 13:51

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Wer streikt am Dienstag in Essen?

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Die Gewerkschaft ver.di ruft am Dienstag (10. Februar) zum bisher größten Warnstreik im Rahmen der aktuell laufenden Tarifverhandlungen auf. Es gilt ein landesweiter Streikaufruf, der sich auch auf einige Einrichtungen in Essen auswirken kann. Im Bezirk Ruhr-West sind unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uniklinik Essen, der Universität Duisburg-Essen, der Folkwang Universität der Künste, der Staatsanwaltschaft Essen sowie Beamtinnen und Beamte zum Warnstreik aufgerufen.

An der Uniklinik Essen fällt beispielsweise rund jede zweite geplante Operation aus, in der Notaufnahme arbeitet eine Notbesetzung. Das bestätigte eine Sprecherin der Gewerkschaft. Beamtinnen und Beamte, die am Streik teilnehmen möchten, müssen dafür Überstunden abbauen oder Urlaub nehmen. Die Auswirkungen dürften daher insgesamt eher gering bleiben. Auch tarifbeschäftigte Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen in Essen ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zum Streik auf. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass es zu Beeinträchtigungen im Unterricht kommen wird, so eine Sprecherin. Wie genau diese aussehen und wie umfangreich sie sein werden, ist derzeit noch unklar.

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250 Teilnehmer aus Essen bei Großdemo erwartet

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Der Warnstreik am Dienstag (10. Februar) ist der letzte Streiktag vor der dritten Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr im Monat erhalten. Aus diesem Grund kommen am Dienstag viele Beschäftigte zu einer Großdemonstration zusammen. Treffpunkt für alle Streikenden ist Düsseldorf. Aus Essen werden voraussichtlich rund 250 Menschen dorthin fahren, so eine Sprecherin der Gewerkschaft.

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