
Wo genau in Essen kommen die neuen Mobilpunkte hin?
Im Nordviertel und in Altenessen-Süd sollen Fahrradfahren und auch Fahren mit Bus und Bahn attraktiver werden. Im Rahmen des Projekts "Be-MoVe" will die Stadt Essen in beiden Stadtteilen neuen Mobilpunkte bauen. Das sind Fahrradständer, an denen Ihr Eure eigenen Räder sicher abstellen könnt, aber auch Leihräder sollt Ihr dort ausleihen können. Diese Fahrradplattformen sollen in der Nähe von Bus- und Straßenbahnhaltestellen entstehen, damit Ihr direkt mit dem Bus oder mit der Bahn weiterfahren könnt. Geplant sind sie im Nordviertel am Zwingliplatz 1 und in Altenessen an der Bäuminghausstraße 64-66, an der U-Bahn-Station Kaiser-Wilhelm-Park und am Graitengraben/ Ecke Rahmstraße. Das Ganze ist erstmal ein Test - nach ca. sechs Monaten sollen die neuen Standorte ausgewertet werden.
Ein weiterer Mobilpunkt wird in Essen dauerhaft installiert
An der Keplerstraße 98 in Holsterhausen gibt es schon länger eine solche Fahrradplattform. Sie wurde ein Jahr lang getestet und evaluiert. Das Ergebnis: Diese Station wird jetzt dauerhaft dort bleiben, heißt es von der Stadt Essen. Seit Oktober 2022 wurden insgesamt zehn Mobilpunkte in Holsterhausen, in Rüttenscheid, im Südviertel und in der Innenstadt erfolgreich getestet.
Was ist "Be-MoVe"?
"Be-MoVe" steht in Essen für "Beteiligungsbasierte Transformation aktiver Mobilität für gesundheitsfördernde Stadt- und Verkehrsinfrastrukturen". Es wird von der Grünen Hauptstadt Agentur (GHA) der Stadt Essen koordiniert. Partner ist das Institut für Mobilitäts- und Stadtplanung der Uni Duisburg-Essen (imobis). Zusammen mit Anwohnerinnen und Anwohnern und allen, die sich beteiligen wollen, sollen Stadtteile gemeinsam erforscht werden. Dabei wird untersucht, wie sich eine Veränderung von Straßenräumen, neue Zugänge zu Verkehrsmitteln oder digitale Angebote auf die Mobilität vor Ort auswirken, heißt es von der Stadt Essen.
Das Projekt wird durch das Förderprogramm "MobilitätsWerkStadt 2025" des Bundesforschungsministeriums (BMFTR) gefördert. Noch knapp ein Jahr lang wird sich "Be-MoVe" vor allem auf die nördliche Innenstadt, das Essener Nordviertel und Altenessen-Süd konzentrieren. Zu den geplanten Maßnahmen gehören außerdem Bürgerprojekte, das Reallabor in der Universitätsstraße und die Durchführung von Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf Schulwegen, so die Stadt Essen weiter.