
Warum braucht Essen ein neues Projekt für mehr Bildung bei Kindern?
In Essen gibt es einige Kinder, die noch nicht fit genug sind für die Grundschule und auch nicht in die Kita gehen. Dabei sind gerade viele Kita-Plätze frei. In der Kita und durch andere Angebote werden Kinder gefördert, sie lernen viel mehr als zuhause. Deswegen möchte die Stadt Familien besser darüber aufklären, welche Angebote und Unterstützung es gibt. Das sollen sogenannte Kitalotsinnen und Kitalotsen übernehmen.
Was machen die Kitalotsen in Essen?
Die Kitalotsen in Essen sprechen vor allem mit zugewanderten Familien, erklären ihnen, inwieweit die Kita wichtig ist, wie sie ihr Kind dort anmelden können und begleiten Familien auch bei Anmeldegesprächen. Außerdem suchen sie die passenden Angebote raus, wenn eine Familie noch mehr Unterstützung braucht. Die Kitalotsen sollen erstmal für drei Monate in Karnap, Vogelheim und Altenessen unterwegs sein. Sie sollen im Begegnungszentrum CompuTainer in Vogelheim, im Karnaper Stadtteilbüro KaBÜZe und im Stadtteilbüro Altenessen Sprechstunden anbieten. Studien und andere Projekte hätten gezeigt, dass der Bedarf nach mehr Unterstützung in diesen Stadtteilen besonders groß ist. Danach entscheidet die Stadt, ob es die Lotsen auch in anderen Stadtteilen geben soll. Die Kitalotsen sind Mitarbeitende vom Babybesuchsdienst des Kinder- und Familienbüros im Jugendamt.