
Wo in Essen soll die neue Servicestelle hinkommen?
In Essen ist eine zentrale Servicestelle für Jugendliche geplant. In der Innenstadt soll ein Raum für ihre Ideen, Anliegen und Projekte entstehen. Den Themen sind dabei keine Grenzen gesetzt - von Sauberkeit über Sicherheit bis hin zu Mobilität soll alles möglich sein. Die Jugendlichen können ihre Ideen in der Servicestelle loswerden und die gibt diese weiter an die zuständigen Stellen der Stadt. Es soll auch immer eine Referentin oder ein Referent der Stadt vor Ort sein, um eventuelle Fragen zu beantworten. Die Jungendlichen sollen sich dort zu Jungendbudgets beraten lassen können und eine Jugendselbstvertretung aufbauen. Denn: Die Beteiligung von jungen Menschen gewinnt gesellschaftlich und politisch immer mehr Bedeutung, sagt die Stadt. Deswegen sollen Jugendliche bei Fragen zur Stadtentwicklung oder zum gesellschaftlichen Zusammenleben aktiv mit einbezogen werden.
Die Servicestelle Jugendbeteiligung wird zunächst in die Geschäftsstelle des Arbeitskreis Jugend Essen integriert und liegt in der Nähe des Kennedyplatzes (II. Hagen 8 in der ersten Etage).
Was ist in Essen noch für Jugendliche geplant?
Neben der zentralen Servicestelle sind für Jugendliche in Essen auch sogenannte Mikroprojekte geplant. Junge Menschen (im Alter zwischen 14 und 27 Jahren) sollen innerhalb dieser Projekte eigene Ideen in ihren Stadtteilen entwickeln, planen und umsetzen können. Dabei werden sie von qualifizierten Begleitpersonen unterstützt. Außerdem soll es einen stadtweiten Jugendgipfel geben, als zentrales Event der Jugendbeteiligung.
Das neue Konzept zur Jugendbeteiligung baut auf den langjährigen Erfahrungen des Programms "MITWIRKUNG" auf und soll zusammen mit Jugendlichen weiter erarbeitet werden.