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In Essen sollen Drogenabhängige jetzt mit einem Bus abgeholt werden
© Suchthilfe Essen
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In Essen sollen Drogenabhängige jetzt mit einem Bus abgeholt werden

Die Suchthilfe in Essen geht neue Wege und will jetzt mit einem Bus drogenabhängige Menschen von der Straße holen. Was die Suchthilfe damit erreichen will, lest ihr hier.

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Warum sollen in Essen drogenabhängige Menschen mit einem Bus abgeholt werden?

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Die Suchthilfe Essen startet im August ein neues Angebot. Mit einem Bus werden zwei Mitarbeiter der Suchthilfe die Szeneplätze anfahren und die Menschen dort ansprechen. Sie bieten ihnen dann an, dass mit dem Bus zur Suchthilfe an die Hoffnungsstraße fahren können. Die Suchthilfe erreicht nicht alle Menschen, die Hilfe benötigen. Manche kennen die Angebote gar nicht, anderen wieder ist der Weg bis zu Hoffnungsstraße zu weit. Jetzt kommt einmal am Tag der Bus und wer möchte, kann mitfahren. Der Bus soll von Montag bis Freitag unterwegs sein. Ein Mitarbeiter der Suchthilfe ist auf die Idee gekommen. Zuerst wollen die Streetworker ihre Buslinie drei Monate lang testen. Dafür wollen sie einen schon vorhandenen Kleinbus nutzen. Sollte die Idee erfolgreich sein, dann will die Suchthilfe über weitere Stellen dafür und über die Finanzierung mit der Stadt sprechen.

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Welche Angebote bekommen in Essen die Menschen, die in den Bus steigen?

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In Essen wissen manche drogenabhängige Menschen nicht, wo sie Hilfe bekommen können. Vieles spricht sich in der Szene herum, aber alles erreicht dann doch nicht jeden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchthilfe direkt wollen so ihre Angebote weiter bekannt machen. Das ist zum Beispiel der Drogenkonsumraum an der Hoffnungsstraße, der Tagesaufenthalt und das sind die Ruhebetten vor allem für Crackkonsumierende. Außerdem können Menschen auch andere Mittel wie Methadon bekommen, wenn sie sonst Heroin konsumieren. Die Suchthilfe will den Betroffenen einen geschützten Raum bieten, wenn sie Drogen nehmen und kann bei medizinischen Notfällen sofort eingreifen. Die Menschen bekommen weitere Angebote, um einen Weg zurück in die Gesellschaft zu finden. Drogenabhängige und wohnungslose Menschen werden von Polizei und Ordnungsamt häufig verdrängt und kommen dann freiwillig zur Suchthilfe. Das erzählt die Chefin der Suchthilfe Bärbel Marziniak im Gespräch mit Radio Essen. Aber viele sind auch in der Stadt zu sehen und betteln aggressiv die Gäste in Restaurants und Cafés an.

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