Hotels in Essen: Wie schlimm es wirklich um sie steht

Wegen der Corona-Pandemie bleiben auch bei den Hotels in Essen viele Buchungen aus. Geschäftsreisende durften zwar im Gegensatz zu Touristen die ganze Zeit über in Hotels übernachten. Doch Home Office und abgesagte Messen sorgen für Flaute. Radio Essen hat bei Hoteliers in Essen nachgefragt, wie die Situation derzeit bei ihnen aussieht.

© Kostas Mitsalis / Radio Essen

Hotels in Essen in Existenz-Not

Messen in Essen abgesagt, Geschäftsreisende machen Home Office und Touristen bleiben auch aus: Die Essener Hoteliers bangen in der Corona-Krise um ihre Existenzen. Die meisten großen Ketten haben vorläufig geschlossen und das Personal in Kurzarbeit geschickt. Die kleinen Familienbetriebe kämpfen um jeden Gast.

Radio Essen-Stadtreporter Kostas Mitsalis hat sich bei den Essener Hoteliers umgehört und berichtet: Wer sein Hauptgeschäft mit Messen und Kongressen macht, der hat quasi nichts zu tun. Denn die Veranstaltungen sind alle abgesagt. Das große Hotel Atlantic neben der Messe ist noch bis Mitte Juni dicht. Das kleine Park-Hotel ein paar hundert Meter weiter auf der Alfredstraße hat aber geöffnet. Doch das lohnt sich kaum: Die haben 17 Zimmer - davon stehen 16 leer. Ähnlich sieht es auch im Hostel Nordstern im Nordviertel aus. Dort sind normalerweise Schulklassen, Studenten oder Musiker, die im Turock spielen. Jetzt ist das Hostel leer. Das Mintrops Landhotel in Burgaltendorf bekommt im Moment noch einige Anfragen von Fahrrad-Touristen. Das Hotel liegt aber auch direkt neben dem Ruhrtal-Radweg.

Auch bei den Restaurants und Kneipen ist das Geschäft eingebrochen: Sie dürfen zwar seit über zwei Wochen wieder öffnen. Doch es kommen kaum Gäste und die Wirte haben einen Umsatzeinbruch von bis zu 90 Prozent.

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