Gebühren in Essen steigen - Hier müsst Ihr mehr bezahlen

Bei uns in Essen steigen im kommenden Jahr die Nebenkosten: Müllabfuhr, Abwasser und Straßenreinigung werden teurer. Hier lest Ihr die Gründe.

© Radio Essen / Antonia Weiß

Nebenkosten in Essen steigen im kommenden Jahr

Müll, Abwasser und Straßenreinigung: In Essen steigen 2024 die Nebenkosten. Für einen 4-Personen-Haushalt sind das mindestens 50 Euro mehr im Jahr. Grund dafür sind unter anderem der neue CO2-Preis, den die Stadt Essen bezahlen muss. Auch vermehrte Straßenreinigungen in einigen Stadtteilen nennt die Stadt als Grund.

Müllabfuhr in Essen wird teurer

Die graue Tonne in Essen wird teurer. Ein Liter Restmüll kostet in der Entsorgung ab dem kommenden Jahr dann 3,12 Euro statt 3,02 Euro. Das läge vor allem am neuen CO2-Preis, den die Stadt jetzt auch für das Müllheizkraftwerk in Karnap bezahlen müsse, heißt es von der Stadt. Die klassische 120-Liter Tonne kostet damit 12 Euro mehr im Jahr.

Auch Abwasser in Essen wird teurer

Regenwasser in Essen wird zwar nicht teurer, aber die Preise fürs Abwasser sollen 2024 steigen. 1.000 Liter Abwasser kosten ab dem kommenden Jahr dann 3,58 Euro statt 3,38 Euro. Ein klassischer 4-Personen-Haushalt muss damit durchschnitt 38 Euro mehr fürs Abwasser im Jahr bezahlen.

Straßenreinigung und Winterdienst in Essen

Besonders teuer wird die Straßenreinigung in Essen ab 2024: Die Reinigung des laufenden Meters kostet im Moment noch 8,63 Euro. Ab 2024 berechnet die Stadt 10,53 Euro pro laufenden Meter. Grund dafür ist auch der neue CO2-Preis. Vor allem seien aber die "Schwerpunktreinigungen" in der Innenstadt, Altenessen, Borbeck, Rüttenscheid und Steele verantwortlich für den steigenden Preis. Laut Stadt müssten viele Straßen und Plätze in diesen Stadtteilen häufiger gereinigt werden.

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