
Sitzecke in Essen brennt
Die Feuerwehr Essen musste am Samstagabend (7. März) ins Ostviertel ausrücken. Vor der Sporthalle an der Gustav-Hicking-Straße brannte eine Sitzgruppe mit Tisch und Bänken lichterloh. Das Feuer und auch der Rauch waren in der Umgebung deutlich zu erkennen. Laut Feuerwehr schlugen die Flammen auch schon an die Glasfassade der Sporthalle. Ein Übergreifen der Flammen konnte in letzter Sekunde verhindert werden, heißt es von der Feuerwehr. Erste Scheiben waren bereits geplatzt. Die Einsatzkräfte haben den Brand mit zwei Strahlrohren bekämpft. Warum es vor der Sporthalle gebrannt hat, ermittelt jetzt die Polizei Essen.
Polizei Essen geht von Brandstiftung aus
Noch in der Nacht war die Kriminalpolizei am Tatort und hat Spuren gesichert. Die brennende Sitzgruppe war aus Hartplastik und konnte sich dementsprechend nur schwer selbst entzündet haben - deswegen geht die Polizei von schwerer Brandstiftung aus, heißt es auf Radio Essen Nachfrage. Aktuell gebe es noch keine Hinweise auf einen oder mehrere mögliche Täter. Die Polizei muss jetzt weitere Zeugen befragen.
Sporthalle in Essen bleibt gesperrt
Die Stadt Essen hat nach dem Brand an der Sporthalle weitere Schäden festgestellt. Die Sporthalle bleibt deshalb erst einmal gesperrt. Die Polizei muss zunächst noch weitere Spuren sichern. Danach muss ein Sachverständiger prüfen, was in der Halle beschädigt wurde und wie groß die Schäden sind. Erst danach kann die Stadt genauer feststellen, wie die Schäden beseitigt werden können und wie lange das dauert. Vorerst können die Schülerinnen und Schüler der Schule am Steeler Tor und der Frida-Levy-Gesamtschule dort keinen Sportunterricht machen. Aktuell suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sport- und Bäderbetriebe nach anderen Möglichkeiten für den Sportunterricht.