
Worein investiert Evonik am Standort in Essen?
Der Evonik-Standort in Essen an der Goldschmidtstraße wird mit der großen Investition von rund 52 Millionen Euro als Produktionsstandort für Silikone gestärkt. Von dem Geld wurde ein neuer Reaktor, ein Tanklager und eine Rohrbrücke gebaut, die das Tanklager und die Silikonanlage verbindet.
Im Werk an der Goldschmidtstraße im Ostviertel werden Silikone produziert, die Stoffe sind zum Beispiel Bestandteil von Klebstoffen, Matratzen oder Kosmetikprodukten. Evonik beliefert Firmen weltweit mit den Silikonen, die in Essen hergestellt werden.
Zuletzt war Evonik auch wegen einer möglichen Übernahme durch den Chemieriesen BASF im Gespräch. Evonik will aber eigenständig bleiben – man habe die „industrielle Logik“ hinter dem Angebot nicht verstanden, sagt ein Sprecher von Evonik. Derzeit würden keine Gespräche bezüglich einer Übernahme mit BASF geführt.
Was bedeutet die Investition für Mitarbeitende in Essen?
Für Mitarbeitende von Evonik in Essen bedeutet die Investition Sicherheit. In Zeiten von Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen wird der Standort in Essen ausgebaut.
„Dieser Standort hat Zukunft. Dieser Standort wird auch noch viele viele viele Jahre bestehen. Ich glaube, für alle Mitarbeiter ist es ein ganz ganz wichtiges Signal, dass wir hier an dem Standort wirklich also einen hohen zweistelligen [Millionen]Betrag in die Hand nehmen und hier Zukunft schaffen“, sagt Roberto Vila-Keller, der das Geschäftsgebiet Silikone bei Evonik leitet.
Neue Stellen bedeute das nicht unbedingt, in erster Linie werden bestehende Arbeitsplätze gesichert.