Essen: Erst Faustschlag ins Gesicht und dann ab ins Gefängnis

In Essen musste die Polizei am Wochenende zu einer Schlägerei am Hauptbahnhof. Der Täter konnte flüchten, aber das Opfer muss jetzt ins Gefängnis.

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HBF Essen: Erst gibt's Schläge, dann Gefängnis

Dieses Wochenende lief für einen 48-jährigen Essener wohl gar nicht nach Plan: Erst bekam er einen Faustschlag ins Gesicht verpasst und dann geht's auch noch direkt ins Gefängnis. Aber der Reihe nach: Am Samstagmorgen gegen 10.00 Uhr wurde der 48-Jährige von einem Unbekannten angeblich grundlos mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Seine Nase begann sofort zu bluten und der Angreifer flüchtete daraufhin vom Tatort. Als die Bundespolizei hinzukam, überprüfte sie die Personalien des Opfers. Wie sich herausstellte, war er der Polizei bereits bekannt: Mehr als 60 Einträge wegen verschiedenster Delikte gab es in der Datenbank der Polizei über ihn.

Außerdem liegt ein Haftbefehl gegen den 48-Jährigen Essener vor. Er war im Dezember 2019 vom Amtsgericht verurteilt worden. Es ging vor Gericht um 17 Fälle wegen Betrugs, unter anderem gewerbsmäßiger Urkundenfälschung, und Diebstahl. Die verhengte Freiheitsstrafe beträgt 2 Jahre und drei Monate. Der Angreifer vom Essener Hauptbahnhof konnte dagegen nicht ermittelt werden.

Das ist sonst noch am Wochenende passiert:


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