
Was ist in Essen in der Innenstadt geplant?
Essen bekommt rund 19,6 Millionen Euro für den Städtebau. Das Geld stammt aus dem neuen Förderprogramm vom Land NRW, das jetzt veröffentlicht wurde. Ein Teil des Geldes fließt direkt in das Herz unserer Stadt. Mit dem Projekt „Zukunft.Essen.Innenstadt“ sollen erste große Ideen umgesetzt werden. Dazu gehört unter anderem das „Grün-blaue Innenstadtband“, das die City schöner und natürlicher machen soll. Auch der Kopstadtplatz soll umgestaltet werden und es ist ein eigenes Büro für die Innenstadtentwicklung geplant.
In welche Projekte in Essen fließt das meiste Geld?
In Essen profitieren die einzelnen Stadtteile von der Finanzspritze. Im Essener Westen, vor allem in Altendorf und Bochold, werden Projekte mit über 5,6 Millionen Euro unterstützt. Dazu gehört das „Quartier der Generationen“ an der Jahnstraße und Germaniastraße. Auch der erst im Mai (2026) eröffnete Grünzug an der Kesselstraße wird über diese Mittel finanziert. Im Norden der Stadt geht es sportlich weiter: In Karnap wird die Funsportanlage im Emscherpark ausgebaut. Nach der Internationalen Gartenausstellung im nächsten Jahr soll dort zudem die Skateanlage erneuert werden. In Stoppenberg und Katernberg steht die Umgestaltung des Barbarossaplatzes im Fokus, die im nächsten Jahr (2027) starten soll.
Wahrzeichen in Essen bleibt erhalten
Auch das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen geht nicht leer aus. Über fünf Millionen Euro sind für den Erhalt der alten Industrieanlage geplant. Damit werden vor allem die markanten Rohrleitungsbrücken und Oberflächen am Schacht XII repariert. Das Geld sorgt dafür, dass das Wahrzeichen für Besucherinnen und Besucher sicher und attraktiv bleibt. Für die Politik in der Stadt ist die Nachricht aus Düsseldorf ein wichtiges Signal.