Anzeige
Eissporthalle Essen-West: Wie geht es weiter?
© Dirk A. Friedrich / Funke Foto Services
Teilen:

Eissporthalle Essen-West: Wie geht es weiter?

Die Politik in Essen beschäftigt sich am Dienstag (17. September) mit den weiteren Planungen für die Eissporthalle Essen-West. Der aktuelle Stand einer Machbarkeitsstudie.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.09.2024 12:46

Anzeige

Eissporthalle Essen: Neubau oder Sanierung?

Anzeige

Lohnt es sich, die Eissporthalle Essen-West nochmal zu sanieren oder wäre ein Neubau sinnvoller? Das soll eine Machbarkeitsstudie beantworten, die jetzt in die zweite Stufe geht. Dabei soll die Möglichkeit eines Neubaus jetzt genauer untersucht werden. Die Eissporthalle ist mittlerweile über 50 Jahre alt und sanierungsbedürftig. Knapp 6 Millionen Euro hat die Stadt in den letzten 15 Jahren investiert - Ein Neubau wäre aber deutlich teurer. In der ersten Stufe der Machbarkeitsstudie wurden drei verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie die Zukunft der Eissporthalle aussehen könnte.

Anzeige

Eissporthalle in Essen: Mehrere Möglichkeiten

Anzeige

Zum Einen könnte eine "Bestandssanierung" gemacht werden, also die Sanierung der bestehenden Anlage. Allerdings belaufen sich die Sanierungskosten dabei auf rund 14 Millionen Euro und der Betrieb der Halle könnte nur für rund fünf Jahre fortgeführt werden. So würde die Bestandssanierung auch nicht besonders zukunftstauglich sein - auch im Hinblick auf Klimafreundlichkeit und Betriebskosten. Das geht aus der Vorlage für den Sport- und Bäder-Ausschuss hervor.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Sanierung mit "Optimierungsmaßnahmen". Hier hat sich in der ersten Phase der Machbarkeitsstudie allerdings herausgestellt, dass die Arbeiten für die Optimierung des Betriebs und der Anlagen sehr gravierend wären. Man müsse quasi die gesamte Halle entkernen, heißt es in der Studie. Aufgrund dieser extremen baulichen Anforderungen rät die Studie davon ab, eine solche Sanierung durchzuführen.

Anzeige

Neubau der Eissporthalle in Essen die beste Lösung?

Anzeige

Als dritte Möglichkeit besteht also noch der komplette Neubau der Eissporthalle. Laut den bisherigen Ergebnissen der Machbarkeitsstudie sei das die einzige nachhaltige Variante, in der die Eissporthalle Essen-West langfristig klimafreundlich und energie-effizient betrieben werden kann. Auch die Betriebskosten würden gesenkt, heißt es. In der zweiten Phase der Machbarkeitsstudie soll eine umfassende Bedarfsplanung gemacht werden. Dabei soll eine realistische Planung für einen Neubau erstellt werden, inklusive Kostenberechnung. Basierend auf einem anderen Beispiel könnten sich die Kosten auf bis zu 50 Millionen Euro belaufen. Wo die neue Eissporthalle dann entstehen könnte, ist nicht Teil der Machbarkeitsstudie.

Anzeige

Mehr Nachrichten aus Essen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige