
Welche Projekte aus Essen sind ausgezeichnet worden?
Essen ist beim diesjährigen Ehrenamtspreis NRW gleich doppelt vertreten. Zu den Gewinnern gehört der BPW Club Essen. Die Ehrenamtlichen haben Ende Februar an einer Schule in Essen eine Aktion zum Equal Pay Day organisiert. Dabei ging es um Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern. Ziel war es, Jugendlichen schon früh zu zeigen, wie wirtschaftliche Ungleichheit entsteht und warum gleiche Arbeit nicht automatisch gleich bezahlt wird. Der Verein sagt: Wer solche Zusammenhänge früh versteht, kann später selbstbewusster Entscheidungen bei Ausbildung und Beruf treffen.
Auch die KjG Diözesanverband Essen wurde ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Diözesanverband Münster hat die Katholische junge Gemeinde in den Osterferien 2025 in Borken eine Kinderstadt organisiert. Rund 100 Kinder zwischen acht und 13 Jahren konnten dort fünf Tage lang erleben, wie Demokratie und Gesellschaft funktionieren. Sie arbeiteten in verschiedenen Betrieben, verdienten eigenes Spielgeld und trafen gemeinsam Entscheidungen für ihre Stadt.
Beide Projekte aus Essen belegten den 3. Platz. Insgesamt wurden 256 Projekte aus ganz NRW eingereicht. Ausgezeichnet werden seit 2017 jedes Jahr Initiativen, die sich mit besonderem ehrenamtlichem Einsatz für das Gemeinwohl stark machen. Der Preis wird vom Verband engagierte Zivilgesellschaft in NRW verliehen.