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Arbeitgeber in Essen stellen zu wenig schwerbehinderte Menschen ein
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Arbeitgeber in Essen stellen zu wenig schwerbehinderte Menschen ein

In Essen stellen viele Betriebe weniger Menschen mit Schwerbehinderung ein als vorgeschrieben. Sie müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Wie hoch die ist und was mit dem Geld passiert, lest Ihr hier.

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Wie viele Arbeitgeber aus Essen stellen zu wenig Menschen mit Schwerbehinderung ein?

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Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber in Essen stellen zu wenig Menschen mit Schwerbehinderung ein. Das Sozialgesetzbuch regelt, wie viele Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzt werden sollen. Nur 44 % der Arbeitgeber in Essen haben sich im Jahr 2023 daran gehalten. Das zeigen die letzten Erhebungen des Inklusionsamts im Landschaftsverband Rheinland. Betriebe, die mindestens 20 Arbeitsplätze haben, müssen mindestens 5 % der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzen. Wenn sie das nicht machen, müssen sie eine Ausgleichsabgabe zahlen. Dabei ist es egal, warum sie keine Menschen mit Schwerbehinderung eingestellt haben. Auch wenn sich zum Beispiel niemand beworben hat, oder in dem Betrieb gar keine Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten könnten, müssen sie die Ausgleichsabgabe bezahlen.

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Wie hoch ist die Ausgleichsabgabe für Betriebe in Essen?

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Die Höhe der Ausgleichsabgabe für Arbeitgeber in Essen hängt davon ab, wie nah die Betriebe an die geforderte Quote von 5 % rankommen. Für Betriebe mit weniger als 60 Arbeitsplätzen gibt es Sonderregelungen. Grundsätzlich ist die Ausgleichsabgabe in vier Schritten gestaffelt und wird einmal im Jahr an das zuständige Integrationsamt bezahlt. Werden zum Beispiel 0 % der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzt, zahlen die Arbeitgeber 815 Euro, bei 3 bis 5 % sind es 155 Euro.

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Was wird mit der Ausgleichsabgabe in Essen gemacht?

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660 Arbeitgeber in Essen haben 2023 die Ausgleichsabgabe bezahlt, weil sie keine oder zu wenig Arbeitnehmer mit Schwerbehinderung beschäftigt haben. Die Ausgleichsabgabe soll Arbeitgeber motivieren, in Zukunft mehr Menschen mit Schwerbehinderung einzustellen. Sie soll aber auch ein Ausgleich für die Kosten sein, die oft auf Arbeitnehmer zukommen, wenn sie schwerbehinderte Menschen beschäftigen.

Mehr als 4,7 Millionen Euro wurden 2024 in Essen vom Inklusionsamt ausgegeben, um die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zu unterstützen. Mit dem Geld aus der Ausgleichsabgabe wurde in Essen zum Beispiel ein Blindenleitsystem zum Arbeitsplatz gefördert. Und auch der Bau von behindertengerechte WCs in Betrieben in Essen wurde unterstützt.

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