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800.000 Euro für Krebsforschung in Essen
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800.000 Euro für Krebsforschung in Essen

Bei bestimmten Krebsarten gibt es bislang kaum Fortschritte – das soll sich jetzt ändern. Durch eine Förderung der Deutschen Krebshilfe sollen neue Therapien, auch hier in Essen, erforscht werden.

Veröffentlicht: Montag, 09.03.2026 06:45

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Neue Hoffnung gegen Krebsart – Forschungsteam aus Essen beteiligt

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Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt es weiterhin große Herausforderungen. Zwar wächst das Wissen über die Krankheit, spürbare Verbesserungen für Patientinnen und Patienten sind bislang jedoch kaum zu erkennen. Um daran zu arbeiten, unterstützt die Deutsche Krebshilfe das Forschungskonsortium DEFEAT-PDAC („Entschlüsselung und therapeutisches Targeting des PDAC-Ökosystems“) mit rund 15 Millionen Euro, wovon 800.000 Euro an die Universität Duisburg-Essen fließen. Ziel der limitierten Arbeitsgruppe ist es, die Schwachstellen der Krebszellen besser zu verstehen und das Immunsystem gezielt gegen den Tumor zu aktivieren – nicht nur gegen die Krebszellen selbst, sondern auch gegen deren schützende Umgebung. Langfristig sollen aus den Erkenntnissen personalisierte Therapien entwickelt werden, die den Krebs effektiver bekämpfen.

Das Projekt wird von Prof. Dr. Dieter Saur (TU München) koordiniert. Aus Essen sind Prof. Dr. Barbara Grünwald (Urologie) und Prof. Dr. Barbara Grüner (Tumorforschung) mit zwei Arbeitsgruppen beteiligt. Insgesamt vereint DEFEAT-PDAC 16 nationale und internationale Forschungsinstitute in einem eng vernetzten Konsortium.

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