
Änderungen in Essen für E-Scooter, Uber-Fahrten, Mindestlohn und Führerscheinumtausch
Das neue Jahr startet bei uns in Essen mit einigen Änderungen. Für E-Scooter gibt es jetzt an einigen Orten in der Innenstadt sowie im Nord- und Südviertel extra Abstellflächen, zum Beispiel am Hirschlandplatz. Ab sofort dürfen die E-Scooter nur noch dort abgestellt werden. Wer sich nicht daran hält, muss weiterhin zahlen. Auch Uber-Fahrten in Essen dürften 2026 teurer werden. Für sie gilt ab sofort ein Mindestpreis – sie dürfen nur noch maximal sieben Prozent günstiger sein als Taxen. So sollen die Taxiunternehmen in Essen geschützt werden.
Außerdem steigt der gesetzliche Mindestlohn für alle um fast einen Euro, auf 13,90 Euro. Auch die Verdienstgrenze für Minijobs steigt damit auf 603 Euro. Und Achtung, Autofahrer: Wer seinen Führerschein zwischen 1999 und 2001 gemacht hat, muss ihn bis Mitte Januar umtauschen.
Das ändert sich für E-Scooter-Fahrten in Essen
E-Scooter dürfen in Essen ab 2026 nur noch auf festen Abstellflächen zurückgegeben werden. Das hat der Rat der Stadt Essen schon im Februar 2025 entschieden und zum Jahreswechsel auch umgesetzt. Insgesamt bieten aktuell fünf Anbieter rund 3.800 E-Scooter im Essener Stadtgebiet an. Alleine 1.000 davon sind in der Innenstadt unterwegs und durften bisher überall abgestellt werden. Das geht jetzt nur noch auf rund 54 Abstellflächen im Stadtkern, im Nordviertel und Teilen des Südviertels. Später sollen auch Abstellflächen in Holsterhausen, Frohnhausen, im Südviertel, in Rüttenscheid, Huttrop, Altendorf, Altenessen-Süd, Steele, Kray und den Stadtteilzentren in Borbeck, Bochold, Stoppenberg und Freisenbruch eingerichtet werden. Wer den Miet-Scooter woanders abstellt, kann sich beim Anbieter nicht ausloggen und zahlt weiter, bis eine offizielle Abstellfläche aufgesucht wird.
Das wird teurer in Essen!
Zum Jahreswechsel 2025 / 2026 wird der Sprit für Autos deutlich teurer. Grund ist eine neue Regelung bei den CO2-Preisen. Mineralölunternehmen müssen mehr für Emissionszertifikate zahlen, das wird sich auch an der Zapfsäule zeigen. Der Automobilclub Verkehr rechnet mit rund 15 bis 20 Cent mehr pro Liter.
Auch die Autoversicherung kann teurer werden, Ersatzteile und Werkstattkosten erhöhen sich. Das betrifft voraussichtlich rund 5,9 Millionen Autofahrer. Einige werden aber auch weniger zahlen, je nach Typklasse.
Das Deutschlandticket wird zudem teurer und kostet jetzt 63 Euro statt wie bisher 58 Euro. Dafür will die Bahn auf Preiserhöhungen im Fernverkehr verzichten.