
Neue Umspannanlage auf Zollverein in Essen
Auf dem Gelände der Zeche Zollverein hat die Westnetz GmbH die Modernisierung ihrer Umspannanlage abgeschlossen. Nach gut zwei Jahren ist die Anlage in Betrieb gegangen. Das neue Schalthaus ersetzt die bisherige Technik und hat eine 10.000-Volt-Schaltanlage. Die Westnetz investiert dafür 3,5 Millionen Euro.
Bezirksbürgermeister schaut sich Anlage an
In Essen hat sich Bezirksbürgermeister Wilhelm Bock gemeinsam mit den Projektleitern einen Überblick vor Ort verschafft. Er bekam einen Einblick in die alte und in die neue Technik. Bock zeigte sich beeindruckt:
"Hier auf Zollverein treffen Industriekultur und modernste Energietechnik aufeinander. Die Investition in die neue Umspannanlage ist ein starkes Signal für eine sichere und leistungsfähige Energieversorgung in unserem Bezirk." (Wilhelm Bock, Bezirksbürgermeister)
Mehr Sicherheit und Fernsteuerung in Essen
Die Umspannanlage versorgt in Essen seit mehreren Jahrzehnten rund 40.000 Haushalte und Unternehmen in Stoppenberg und Katernberg mit Strom. Die neuen Schaltfelder sind nur noch halb so breit wie die damalige Technik und metallgekapselt. Das verbessert den Bedienerschutz, die Anlage braucht weniger Raum und ist sicherer. Außerdem lässt sich die neue Technik fernsteuern. Dazu sagte der Projektleiter der Westnetz:
"In Zukunft nutzen wir in Essen neueste Steuerungs- und Fernüberwachungstechnik für einen reibungslosen Netzbetrieb." (Helge Feldkamp, Projektleiter Planen / Bau Ruhr-Niederrhein bei der Westnetz)
Kommt es trotz der neuen Schaltanlage zu einer Versorgungsunterbrechung, können Mitarbeitende in der Netzleitstelle die Ursache dank der Digitalisierung aus der Ferne finden. So verkürzt sich die Zeit bis zur Wiederversorgung.
Rückbau und weitere Investitionen in Essen
Anfang 2027 steht in Essen der Rückbau des alten Technikgebäudes auf dem rund 7.000 Quadratmeter großen Grundstück an. Die frei werdende Fläche nutzt die Westnetz als Lagerfläche, zum Beispiel für mögliche künftige Baustellen.