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Eine Menschengruppe mit Flaggen und Schildern geht auf den Limbecker Platz zu
© Radio Essen / Rebecca Wells
Der Demonstrationszug auf dem Weg in die Innenstadt.
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Über 10.000 Leute bei Demo in Essen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat Samstag (26.09.) in Essen zur Demo aufgerufen. Viele Essenerinnen und Essener, aber auch Menschen aus ganz NRW, haben sich in der Innenstadt versammelt.

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Viel Unzufriedenheit der Menschen in Essen

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Der Protesttag der Gewerkschaften hat in Essen viele Leute auf die Straßen gezogen. Das Motto: "HART VERDIENT! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente." Die Pläne der Bundesregierung, zum Beispiel das Rentenalter zu erhöhen, den 8-Stunden-Tag abzuschaffen oder eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag einzuführen sieht der DGB als stark verunsichernd für Arbeitnehmende. Auch viele der Demonstrierenden machen sich Sorgen wegen eines Sozialabbaus.

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Darüber sorgen sich die Menschen in Essen
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Mehr Leute als erwartet in Essen

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Der Demonstrationszug ist Samstagvormittag auf der Altendorfer Straße gestartet. Ziel war der Burgplatz. Schnell musste kalkuliert werden, ob dort auch genug Platz ist. 6.000 bis 10.000 Menschen hatte die Polizei Essen erwartet. Aufgetaucht sind um die 18.000 - so verkündet es der DGB in einem Statement. Folglich war es auf dem Burgplatz ganz schön eng.

Auch im Rest des Landes waren viele Menschen auf den Straßen. In 14 anderen Städten sind laut dem DGB rund 175.000 Menschen Teil der Demo gewesen.

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Über 10.000 Leute bei Demo in Essen
© Radio Essen/Rebecca Wells
Der Burgplatz in Essen war ungewöhnlich voll.
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Klare Botschaft in Essen

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Die Reformen der Bundesregierung wurden stark kritisiert von der DGB-Bundesvorsitzenden Yasmin Fahimi. Sie sprach sich in ihrer Kundgebung für Solidarität und Gemeinschaft aus, und dass man sich von den Reformen nicht spalten lasse. Thorben Albrecht, Vorsitzender des DGB NRW, sagte weiterhin:

"Verunsicherung zerstört Vertrauen: Vertrauen in die Gesellschaft, Vertrauen in die Politik, Vertrauen in die Demokratie. Wir wollen eine starke Demokratie [...] Wir werden nicht zulassen, dass die Rechtsextremen unser Land übernehmen."
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