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TUSEM Essen verpatzt Liga-Auftakt gegen Angstgegner Nordhorn

Nach dem Pokal-Coup gegen Leipzig wollte der TUSEM Essen auch in der 2. Handball-Bundesliga erfolgreich starten. Gegen die HSG Nordhorn-Lingen entwickelte sich am Hallo ein hitziges und lange offenes Spiel – mit dem besseren Ende für die Gäste.

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Torhüter bestimmen die Anfangsphase

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Die Euphorie nach dem spektakulären Pokalsieg gegen Leipzig war noch zu spüren, doch zum Liga-Auftakt brauchte der TUSEM Essen zunächst Geduld. Vor 1513 Zuschauern entwickelte sich gegen die HSG Nordhorn-Lingen früh ein Torhüter-Duell. Sowohl Essens Rückkehrer Lukas Diedrich als auch HSG-Keeper Kacper Ligarzewski waren sofort im Spiel. Erst nach fünf Minuten erzielte Felix Göttler den ersten Essener Treffer der neuen Zweitliga-Saison. Lange blieb die Partie ausgeglichen, ehe sich beim TUSEM gegen Ende des ersten Durchgangs die Fehler häuften. Nordhorn nutzte das mit einem 3:0-Lauf, während Essen einige Abschlüsse liegen ließ und mit einem 15:18-Rückstand in die Pause ging.

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TUSEM Essen kämpft sich mit der Halle zurück

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Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zunehmend hitziger. Mehrere Zeitstrafen und umstrittene Entscheidungen brachten auch die Zuschauer auf, von den Rängen gab es lautstarke Pfiffe. Sportlich half die aufgeheizte Stimmung zunächst den Gastgebern. Der TUSEM kämpfte sich zurück und glich die Partie wieder aus. In der 45. Minute gelang sogar die Führung, doch Tarek Marschall antwortete umgehend zum 23:23. Ein großes Problem blieb die Chancenverwertung: Drei der sieben Essener Siebenmeter fanden nicht den Weg ins Tor. Vor allem Ligarzewski wurde für die Gastgeber immer wieder zum Spielverderber.

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Zu viele Fehler in der entscheidenden Phase

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Trotzdem war beim Stand von 26:26 in der 54. Minute weiterhin alles möglich. Doch ausgerechnet in der entscheidenden Phase verlor der TUSEM die nötige Ruhe. Fehlpässe und ungenaue Abschlüsse verhinderten mehrfach den möglichen Ausgleich. Besonders bitter: In der 56. Minute scheiterte Felix Mart bei einem Siebenmeter gleich zweimal an Ligarzewski. Essen kämpfte weiter und kam noch einmal heran, doch Nordhorn spielte die letzten Angriffe abgeklärter. Marschall sorgte schließlich für die Entscheidung zum 29:32-Endstand. Nach dem Pokal-Coup folgt damit zum Liga-Auftakt ein Dämpfer.

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Im Pokal wartet der VfL Potsdam

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Lange Zeit zum Ärgern bleibt den Essenern nicht. Während des Liga-Auftakts wurde bereits die zweite Runde des DHB-Pokals ausgelost. Nach dem sensationellen Erfolg gegen Leipzig trifft der TUSEM dort auf den VfL Potsdam. Die Partie wird zwischen dem 22. und 24. September ausgetragen.

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Essen in Zahlen: Torschützen und Paraden

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TUSEM Essen - HSG Nordhorn-Lingen 29:32 (15:18).

TUSEM Essen: Felix Eißing (6), Felix Göttler (6), Maximilian Hejny (1), Nils Homscheid (3), Felix Mart (2), Tim Mast (1), Nicholas Schley (2), Alexander Schoss (4), Finley Werschkull (1), Valentin Willner (3). Torhüter: Lukas Diedrich (14 Paraden), Finn Knaack (1 Parade).

HSG Nordhorn-Lingen: Valentino Duvancic (2), Elmar Erlingsson (4), Emiel Hoogland (1), Ian Hüter (2), Maximilian Lux (6), Tarek Marschall (11), Johannes Thiel (1), Christian Wilhelm (5). Torhüter Kacper Ligarzewski (21 Paraden).

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Kenji Hövels: "Das war ein Match auf Augenhöhe!"

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TUSEM-Cheftrainer Kenji Hövels ist nach der Niederlage gar nicht so unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, sagte er im Interview mit Radio Essen. Die Chancenverwertung habe den Unterschied gemacht. Auch zum Pokal-Los gegen Potsdam hat sich Hövels geäußert:

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Radio Essen
TUSEM-Cheftrainer Kenji Hövels zum Spiel
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Lukas Diedrich: "Wir können nicht so viele Bälle verwerfen!"

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Klarer Matchwinner der Partie auf Essener Seite war Rückkehrer Lukas Diedrich mit insgesamt 14 Paraden. Er hat die Niederlage an zwei Dingen festgemacht:

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Radio Essen
Rückkehrer Lukas Diedrich mit der Stimme zum Spiel
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