Anzeige
TUSEM Essen
© TUSEM Essen
Teilen:

Pokal-Coup! TUSEM Essen wirft Leipzig raus

Was für ein Auftakt in die neue Saison: Der TUSEM Essen liefert dem favorisierten Erstliga-Absteiger aus Leipzig einen leidenschaftlichen Pokalfight – und belohnt sich nach Verlängerung für einen außergewöhnlichen Abend.

Veröffentlicht:

Anzeige

TUSEM Essen erwischt Leipzig eiskalt

Anzeige

Von der klaren Rollenverteilung vor dem Spiel war zunächst wenig zu sehen. Der TUSEM startete mutig, aggressiv und mit viel Tempo in den Pokalabend (21. August). Felix Göttler, Finley Werschkull und Felix Eißing sorgten für eine frühe Führung, während Rückkehrer Lukas Diedrich im Tor direkt mit wichtigen Paraden auffiel. Zwischenzeitlich lagen die Essener sogar mit vier Treffern vorne. Leipzig arbeitete sich mit seiner individuellen Qualität zwar zurück, doch der TUSEM hielt dagegen und blieb bis zur Pause auf Augenhöhe. Erst kurz vor dem Seitenwechsel drehten die Gäste die Partie und gingen mit einer knappen Führung in die Kabine.

Anzeige

Knaack hält den TUSEM im Pokalfight

Anzeige

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Leipzig zunächst den Druck. Nationalspieler Franz Semper und der erfahrene Dean Bombač stellten die Essener Defensive immer wieder vor Probleme, während Torhüter Tomáš Mrkva mehrere gute TUSEM-Chancen entschärfte. Doch Essen ließ sich nicht abschütteln. Trainer Kenji Hövels brachte Finn Knaack ins Tor – und der wurde mit mehreren starken Paraden zum wichtigen Faktor. Nils Homscheid, Alexander Schoss und Finley Werschkull hielten die Gastgeber offensiv im Spiel. Kurz vor Schluss entwickelte sich vor rund 1200 Zuschauern ein echter Pokalkrimi.

Anzeige

Göttler rettet Essen in die Verlängerung

Anzeige

Leipzig ging in der 59. Minute mit 26:25 in Führung und hatte die große Chance, das Spiel zu entscheiden. Doch der TUSEM blieb nervenstark: Felix Göttler traf wenige Sekunden vor Schluss zum 26:26. Weil Leipzig den letzten Angriff nicht mehr im Tor unterbrachte, ging es in die Verlängerung. Auch dort wechselte die Führung mehrfach. Leipzigs Anadin Suljakovic parierte zunächst einige Essener Würfe, doch Felix Göttler und Felix Mart hielten den TUSEM im Rennen. Nach 70 Minuten stand es 31:31 – weitere zehn Minuten mussten die Entscheidung bringen.

Anzeige

TUSEM Essen sorgt für die Pokal-Sensation

Anzeige

Und dann gehörte die Schlussphase den Essenern. Max Neuhaus und Felix Göttler legten vor, Finn Knaack parierte wichtige Leipziger Würfe. Nach einem harten Foul an Finley Werschkull sah Fritz-Leon Haake die Rote Karte, Felix Mart verwandelte den anschließenden Siebenmeter und legte wenig später sogar nach. Als Nicholas Schley den Ball eroberte und Mart aus der eigenen Hälfte ins leere Leipziger Tor traf, war die Überraschung greifbar. Werschkull machte mit seinem Treffer zum 36:33 endgültig den Deckel drauf. Der TUSEM wirft den großen Favoriten nach Verlängerung aus dem DHB-Pokal – und startet mit einem echten Ausrufezeichen in die neue Saison.

Anzeige

Essen in Zahlen: Torschützen und Paraden

Anzeige

TUSEM Essen - SC DHfK Leipzig 36:33 (15:16).

TUSEM Essen: Felix Eißing (6), Felix Göttler (7), Nils Homscheid (3), Felix Mart (4), Max Neuhaus (2), Alexander Schoss (1), Finley Werschkull (8), Valentin Willner (5). Torhüter: Lukas Diedrich (6 Paraden), Finn Knaack (8 Paraden).

SC DHfK Leipzig: Lukas Binder (4), Dean Bombač (6), Caspar Gauer (2), Fritz-Leon Haake (2), Blaer Hinriksson (1), Staffan Peter (5), Moritz Preuss (1), Luka Rogan (2), Franz Semper (7), Finn Schroven (3). Torhüter: Tomas Mrkva (10 Paraden), Anadin Suljakovic (9 Paraden).

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige